Sport
Liechtenstein|23.06.2018

Lausanne als Absteiger der Favorit

VADUZ -FCV-Trainer Roland Vrabec rechnet damit das Lausanne, Servette und Aarau voraussichtlich das Titelrennen unter sich ausmachen – es sind die drei Mannschaften, mit denen sich die Residenzler konkurrieren wollen.

VADUZ -FCV-Trainer Roland Vrabec rechnet damit das Lausanne, Servette und Aarau voraussichtlich das Titelrennen unter sich ausmachen – es sind die drei Mannschaften, mit denen sich die Residenzler konkurrieren wollen.

Ab dieser Saison besteht dank der Barrage wieder die Möglichkeit, dass zwei Teams den Weg von der Challenge- in die Super League antreten könnnen. Nach etlichen Umstellungen beim FC Vaduz, wäre ein solches Ziel voraussichtlich etwas zu hoch gegriffen, wobei: Von Clubseite aus heisst es «ein Platz in den Top 5» soll es werden – da wären auch die Ränge 1 und 2 mit eingeschlossen. Als Anwärter auf die vordersten Plätze sieht sich aber auch Trainer Roland Vrabec nicht in der Favoritenrolle – möglich ist im Fussball bekanntermassen aber ja alles.

Für den Deutschen, der die abgelaufene Spielzeit nach dem Abstieg aus der Super League auf Platz dem vierten Schlussrang beendete, zählen drei Mannschaften zum engeren Favoritenkreis. «Absteiger Lausanne hat sicherlich den Anspruch, direkt wieder aufzusteigen», hält Vrabec fest.

Das neue Trainerteam des Absteigers

Sie haben viele Spnsoren und werden das Budget nach dem Abstieg nicht reduzieren. «Wir als FC Vaduz wissen allerdings, wie schwer es ist, nach dem Abstieg den direkten Wiederaufstieg zu bewerkstelligen, das hat man ja in der letzten Saison bereits gesehen.»

Hier ein kurzes Video zur abgelaufenen Challenge-League-Saison

«Es ist einfach noch zu früh»

Daneben nennt der 44-jährige Deutsche auch Servette Genf und den FC Aarau als potenzielle Kandidaten auf die vorderen Plätze. Es ist wahrscheinlich, dass die Genfer, die im letzten Jahr gegen Vaduz das Duell um Platz drei für sich entscheiden konnten, auch heuer eher weiter oben in der Tabelle anzutreffen sind. Zumal sie, wie Vrabec sagt «das Kader im Vergleich zur Vorsaison deutlich aufgebessert haben.»

Gleiches gilt auch für den FC Aarau, der die Saison zwei Ränge hinter Vaduz auf Platz 6. abschloss. Vrabec rechnet, dass man sich auch dort das Ziel gesetzt hat, möglicherweise wieder in die höchste Schweizer Spielklasse, wie es 2012/13 bereits der Fall war, aufzusteigen. «Wir werden natürlich versuchen, uns mit diesen drei Vereinen zu konkurrieren. Der Verein gibt zwar einen Platz in den Top 5 als Ziel aus, jetzt aber schon einen fixen Rang festzulegen ist einfach zu schwer, da es einfach noch zu früh ist.»

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Einige Imp­res­sionen von den letzjährigen Duel­len mit Servette Genf. (Fotos: MZ)
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Imp­res­sionen von den letzjährigen Duel­len mit dem FC Aarau. (Fotos: MZ)

Weitere Informationen rund um die Vorschau auf die neue Saison gibt es in der "Volksblatt"-Ausgabe vom Samstag 23. Juni. Darunter befinden sich Neuigkeiten zum Ticketing, zum Vorbereitungsprogramm oder eine kleinere Einschätzung von FCV-Routinier Philipp Muntwiler.

(mm)

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