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Nach dem «Heimspiel» 2015 kommt dieses Jahr «visarte.liechtenstein» mit der Triennale 2018 in den Seitenlichtsaal im Kunstmuseum. (Foto: ZVG)
Kultur
Liechtenstein|16.05.2018 (Aktualisiert am 08.08.18 14:53)

Triennale 2018: Schaufenster des Liechtensteiner Kunstschaffens #1

VADUZ - Zum zweiten Mal organisiert der Berufsverband der hiesigen Künstler, «visarte.liechtenstein», die Triennale. Grosse Eröffnung für die Ausstellungen in acht Häusern ist am 26. August.

Nach dem «Heimspiel» 2015 kommt dieses Jahr «visarte.liechtenstein» mit der Triennale 2018 in den Seitenlichtsaal im Kunstmuseum. (Foto: ZVG)

VADUZ - Zum zweiten Mal organisiert der Berufsverband der hiesigen Künstler, «visarte.liechtenstein», die Triennale. Grosse Eröffnung für die Ausstellungen in acht Häusern ist am 26. August.

2018 geht die Triennale in Liechtenstein in die zweite Runde. 40 Künstler von «visarte.liechtenstein» stellen gleichzeitig in sechs kommunalen Kulturhäusern, im Seitenlichtsaal des Kunstmuseums und im Kunstraum Engländerbau in Vaduz aus.

Triennale = Zeitgenössische Kunst
Bei der Triennale handelt es sich um ein Projekt von «visarte.liechtenstein» in Zusammenarbeit mit sechs Kulturhäusern in den Gemeinden sowie einer Kooperation mit der Gemeinde Vaduz im Kunstmuseuem Liechtenstein und im Kunstraum Engländerbau. 40 Mitglieder des Berufsverbands bildender Künstler werden während sechs Wochen einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen der letzten drei Jahre geben. So können sich die Besucher auf eine breite Palette aktueller zeitgenössischer Kunst freuen.
Acht Häuser, 40 Welten, sechs Wochen: «Kunst ins Auge fassen» – der Besuch der Triennale bietet die Möglichkeit, nicht nur einen Querschnitt zeitgenössischer Kunst zu sehen, sondern auch Kontakte zu Kunstschaffenden herzustellen, Fragen zu stellen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Kunst vor Ort zu erleben.

Ausstellung im Kunstmuseum
Das Kunstmuseum Liechtenstein ist das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst mitten in Vaduz. Der im Jahr 2000 eröffnete Museumsbau, ein schwarzer Kubus mit zart reflektierender Fassade, setzt nach aussen einen kraftvollen Akzent. In seinem Inneren öffnen sich auf zwei Etagen grosszügige Ausstellungssäle. Der Seitenlichtsaal im Erdgeschoss wird 2018 zum ersten Mal von Künstlern des Regionalverbandes «visarte.liechtenstein» anlässlich der Triennale bespielt.

«Wos ned spinnt, do tuachets ned»

Ein altes lokales Sprichwort, das besagt: wo nicht gesponnen wird, entsteht auch kein Stoff bzw. wenn man nicht verrückt denken kann, kommt man zu keinen kreativen Ergebnissen. Die eigens für den Seitenlichtsaal entstandenen Arbeiten treffen sich über verschiedene Fadensysteme im Gemeinsamen: im Gewebe. Momente in Stoff gestickt, soziale Gewebe geflochten, in der Raumzeit verstrickt, Flächengebilde greifen in den Raum und verbinden nicht Fassbares mit der dichten Realität. Der Ausstellungsort wurde den Künstlern zugelost, im Kunstmuseum sind – kuratiert von Dagmar Streckel – Martha Büchel-Hilti, Brigitte Hasler, Martina Morger und Martin Wohlwend für sechs Wochen zu Gast.


Triennale 2018 von «visarte.liechtenstein»

  • Wann: 26. August bis 6. Oktober 2018
  • Wo: Küefer-Martis-Huus, Ruggell – Kulturhaus Rössle, Mauren – Pfrundbauten, Eschen – Domus, Schaan – Kunstmuseum Liechtenstein und Kunstraum Engländerbau, Vaduz – Gasometer, Triesen – Alter Pfarrhof, Balkzers
  • Weiteres zum Künstlerverband und über die Triennale 2018 auf www.visarte.li
(red/pd)

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