Christian Glocker und Kristina Budimir verstärken den Bereich Wirtschaft. (Foto: ZVG)
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Liechtenstein|14.05.2018 (Aktualisiert am 15.05.18 10:05)

Liechtenstein-Institut stockt beim Personal auf

BENDERN - Das Liechtenstein-Institut hat vier neue Mitarbeitende eingestellt. Laut einer Aussendung wird der Bereich Wirtschaft ausgebaut.

Christian Glocker und Kristina Budimir verstärken den Bereich Wirtschaft. (Foto: ZVG)

BENDERN - Das Liechtenstein-Institut hat vier neue Mitarbeitende eingestellt. Laut einer Aussendung wird der Bereich Wirtschaft ausgebaut.

"Mit Christian Glocker und Kristina Budimir konnten auf dieses Jahr hin zwei weitere Ökonomen ans Institut geholt werden", verkündete das Liechtenstein-Institut am Montag.

Zu den Spezialgebieten von Christian Glocker zählen demnach Finanzmarktstabilität, Konjunktur und Wachstum, makroökonomische Modellierung und angewandte Makroökonometrie. Er sei in der Vergangenheit für verschiedene Zentralbanken und Wirtschaftsforschungsinstitute tätig gewesen.

Kristina Budimir werde sich derweil hauptsächlich der Erstellung eines liechtensteinischen Bildungsberichts widmen. Dieser soll in Anlehnung an den schweizerischen Bildungsbericht gestaltet werden und ab dem Jahr 2022 im Vier-Jahres-Rhythmus veröffentlicht werden. Daneben übernehme Budimir weitere Aufgaben im Fachbereich Wirtschaft. Früher sei sie unter anderem am ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München und am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) in Wien tätig gewesen.

Zwei Doktorandinnen für SNF-Projekt

Für das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Projekt „Staatsaufaufgaben im Kleinstaat. Eine rechtsvergleichende Analyse für Liechtenstein“ rekrutierte das Institut zudem die beiden Juristinnen Sarah Schirmer und Enya Steiner.

Im Zentrum des Forschungsprojekts stehen die Staatsaufgaben in Liechtenstein, deren Umfang und Voraussetzungen sowie die Modalitäten zu deren Erfüllung. Dabei wird auch untersucht, welche Aufgaben der Staat tatsächlich erledigen muss und ob die Leistungen im Land selber angeboten werden müssen.

Die Doktorandinnen werden demnach bis ins Jahr 2020 ihre Dissertationen im Rahmen dieses Projekts erstellen.

Schiess übernimmt Verfassungskommentar

Wie das Institut zudem schreibt, ist Prof. Dr. Peter Bussjäger, Jurist und Richter am liechtensteinischen Staatsgerichtshof, vor Kurzem aus dem Liechtenstein-Institut ausgeschieden, um eine Vollzeitprofessur für Öffentliches Recht an der Universität Innsbruck zu übernehmen.

Bussjäger war seit 2013 am Liechtenstein-Institut tätig und hauptverantwortlich für den Verfassungskommentar zuständig - den ersten wissenschaftlichen Kommentar zur liechtensteinischen Verfassung. Mit dem Ausscheiden von Peter Bussjäger übernehme nun Prof. Dr. Patricia Schiess die hauptverantwortliche Betreuung des Projekts Verfassungskommentar.

(red/pd)

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