2,7 Prozent der Liechtensteiner benötigen wirtschaftliche Sozialhilfe. Vor fünf Jahren waren es 2,1 Prozent. (Foto: Shutterstock)
Politik
Liechtenstein|14.05.2018

Immer mehr Haus­halte auf Sozi­al­hilfe angewiesen

SCHAAN - Die Zahl jener Haushalte, die auf wirtschaftliche Sozialhilfe angewiesen sind, hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. Dementsprechend haben auch die Kosten einen neuen Rekordwert erreicht.

2,7 Prozent der Liechtensteiner benötigen wirtschaftliche Sozialhilfe. Vor fünf Jahren waren es 2,1 Prozent. (Foto: Shutterstock)

SCHAAN - Die Zahl jener Haushalte, die auf wirtschaftliche Sozialhilfe angewiesen sind, hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. Dementsprechend haben auch die Kosten einen neuen Rekordwert erreicht.

Die öffentliche Hand muss immer mehr Geld für die wirtschaftliche Sozialhilfe aufwenden. Lagen die Kosten in diesem Bereich vor zehn Jahren noch bei knapp 3,5 Millionen Franken, waren es 2017 bereits über 9,8 Millionen. Das ist nicht nur ein neuerlicher Rekordwert, sondern entspricht überdies einer Steigerung um 181 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Ausgaben um knapp 8 Prozent. Wie das Amt für Soziale Dienste (ASD) im Rechenschaftsbericht 2017 schreibt, sind die Mehrausgaben auf das Mehr an Klienten sowie die höheren Fallkosten zurückzuführen. Eine Trendwende ist indes nicht in Sicht, wie der Landesvoranschlag für 2018 vermuten lässt: Dort sind unter dem Posten «Wirtschaftliche Hilfe» rund 11 Millionen Franken budgetiert – wobei die Hälfte von den Gemeinden gestemmt wird.

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(df)

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