Für Marko Devic und Co. zählt im Kampf um Platz zwei gegen den FC Wil nur ein Sieg. (Foto: Michael Zanghellini)
FC Vaduz
Liechtenstein|09.05.2018 (Aktualisiert am 09.05.18 09:24)

Vaduz will im «schwierigen Spiel» punkten

VADUZ - Trotz der unterschiedlichen Tabellensituation von Vaduz (2.) und Wil (6.) dürfen die Zuschauer am Mittwochabend ein spannendes Spiel erwarten. Denn im Frühjahr sind beide ähnlich stark unterwegs und die bisherigen Duelle waren ausgeglichen.

Für Marko Devic und Co. zählt im Kampf um Platz zwei gegen den FC Wil nur ein Sieg. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Trotz der unterschiedlichen Tabellensituation von Vaduz (2.) und Wil (6.) dürfen die Zuschauer am Mittwochabend ein spannendes Spiel erwarten. Denn im Frühjahr sind beide ähnlich stark unterwegs und die bisherigen Duelle waren ausgeglichen.

Wenn Schiedsrichter Luca Gut am Mittwoch um 20 Uhr (Rheinpark-Stadion, Vaduz, Liveticker auf www.volksblatt.li) das Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Wil anpfeifft, dann könnte es ein unterhaltsamer Fussballabend für die Zuschauer im Rheinpark-Stadion werden. Denn die Residenzler und das Team aus der Ostschweiz trennen in der Frühjahrstabelle nur zwei Punkte. Vaduz konnte bislang acht der vierzehn Partien gewinnen und spielte zudem viermal Remis. Der FC Wil kommt auf sieben Siege, dafür aber fünf Unentschieden. Und auch die Formkurve ist bei beiden Teams ähnlich – sowohl Vaduz als auch Wil verloren nur eines der letzten fünf Spiele. Während Vaduz zweimal remisierte und zweimal siegte, holte Wil in den restlichen vier der fünf Spiele zehn Zähler.

Mehr Sicherheit im Verlauf der Saison

Damit hat der FC Wil nach einem durchwachsenen Herbstdurchgang an Konstanz gewonnen. Denn in den ersten 19 Runden waren meist die Ostschweizer oder der FC Winterthur auf dem letzten Tabellenplatz. Der 1:0-Sieg in Chiasso Anfang Februar gab den Wilern dann aber Aufwind und sie arbeiteten sich Stück für Stück nach oben. Mittlerweile sind sie bis auf Rang sechs nach vorn gekommen. «Aus meiner Sicht hat ihnen der definitive Abstieg von Wohlen eine ordentliche Last von den Schultern genommen», kann sich FCV-Trainer Roland Vrabec die deutliche Steigerung im Frühjahr erklären. «Zudem haben sie auch eine gewisse Ordnung auf dem Platz gefunden, durch die sie konstanter geworden sind.» Dadurch, dass sie in der Folge auch Erfolgserlebnisse wie etwa dem 2:1-Sieg bei Schaffhausen oder dem 1:1 gegen Servette Genf erreicht haben, hätten sie auch an Sicherheit in ihrem Spiel gewonnen.

Brunner wird geschont

Auf der Spielerseite wird Roland Vrabec am Mittwoch neben dem Gesperrten Thomas Konrad auch auf Maurice Brunner verzichten, der in Genf das Aufwärmen abgebrochen hatte. «Es sind muskuläre Probleme bei ihm und da gehen wir kein Risiko ein, schonen ihn heute, damit er am Samstag wieder fit ist», so der FCV-Cheftrainer. Für Konrad wird gegen Wil wohl Tomislav Puljic wieder in die Innenverteidigung rücken und das Zentrum mit Mario Bühler bilden. Ob es zum Bruderduell zwischen Nils und dem Ex-Vaduzer Nick von Niederhäusern kommt, liess Vrabec an der Medienkonferenz noch offen.

(fh)

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