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Pleitegeier oder Turn-around? Die Gerüchteküche brodelt massiv. (Foto: ZVG)
Politik
Liechtenstein|03.05.2018 (Aktualisiert am 03.05.18 14:31)

Medicnova: «Es läuft derzeit sogar sehr gut!»

GAMPRIN-BENDERN - Spätestens seit die Medicnova Privatklinik bekannt gegeben hat, zehn Stellen abbauen zu müssen, zieht über dem Spital zumindest gerüchtehalber der Pleitegeier seine Kreise. Die Klinik hält nun aber mit einem Facebookeintrag dagegen. 

Pleitegeier oder Turn-around? Die Gerüchteküche brodelt massiv. (Foto: ZVG)

GAMPRIN-BENDERN - Spätestens seit die Medicnova Privatklinik bekannt gegeben hat, zehn Stellen abbauen zu müssen, zieht über dem Spital zumindest gerüchtehalber der Pleitegeier seine Kreise. Die Klinik hält nun aber mit einem Facebookeintrag dagegen. 

Die Gerüchteküche rund um die Medicnova brodle, stellte die Kommunikationsbeauftragte Martina Pointner fest und postete auf der Medicnova-Facebookseite folgendes Zitat des Medicnova-Verwaltungsratspräsidenten Hansjörg Marxer: «Wir sind wirklich stolz darauf, dass unser Haus auch in dieser angespannten Situation bestens funktioniert. Unguten Gerüchten – etwa dass die Klinik bereits geschlossen sei – können wir eine klare Absage erteilen. Es läuft derzeit sogar sehr gut!» Die Patientenzahlen im März und im April seien gut bis sehr gut gewesen, schreibt Martina Pointner und ergänzt: «Drei Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe konnten als neue Belegärzte für die Medicnova gewonnen werden.» Auf Anfrage wollte sich Pointner nicht weiter zum Thema äussern, sie liess jedoch durchblicken: «Es sind in den letzten Wochen wesentliche organisatorische Weichenstellungen erfolgt, um die Finanzsituation zu stabilisieren. Erste Erfolge zeichnen sich bereits ab.» Weder das Gerücht, die Medicnova schreibe pro Monat ein Defizit von einer halben Million, noch allfällige Fusionsgespräche mit dem Landesspital wollte Pointner kommentieren.

Turn-around geschafft?

Auf Facebook gratulierte später jedoch der Medienschaffende Herbert Oehri vom Medienbüro Oehri & Kaiser (Lie:Zeit) dem Verwaltungsratspräsidenten Hansjörg Marxer zum Turn-around. Marxer habe die Medicnova innert weniger Monate aus der Verlustzone geführt, so Oehri. Dazu meinte Martina Pointner: «Leider kann ich den Inhalt des sicherlich gut gemeinten Posts so (leider) nicht bestätigen - wir sind zwar auf gutem Weg, der Turn-around ist jedoch noch nicht ganz in Reichweite. Wenn es aber soweit ist, informieren wir die Medien natürlich umgehend.»

(dq)

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