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Ab heute ist die Durchfahrt durch den Tunnel Gnalp-Steg wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. (Foto: MZ)
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Liechtenstein|05.04.2018 (Aktualisiert am 05.04.18 12:23)

Tunnel ab heute dicht: Kritiker Xaver Jehle vom VGH abgeblockt

TRIESENBERG/SCHAAN - Wer nach Malbun fahren will, muss wegen der Totalsperre über den alten Tunnel ausweichen. Es wird also eng. So auch bei Xaver Jehle, dessen Beschwerde am Gericht festhängt. Die letzte Chance will der Sanierungskritiker aber noch nutzen.

Ab heute ist die Durchfahrt durch den Tunnel Gnalp-Steg wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. (Foto: MZ)

TRIESENBERG/SCHAAN - Wer nach Malbun fahren will, muss wegen der Totalsperre über den alten Tunnel ausweichen. Es wird also eng. So auch bei Xaver Jehle, dessen Beschwerde am Gericht festhängt. Die letzte Chance will der Sanierungskritiker aber noch nutzen.

Umleitung mit improvisiertem Tunneleingang. (Foto: Ludwig Schädler)

«Bitte per sofort alle Arbeiten beim Tunnel Gnalp-Steg stoppen, zumal diese kontraproduktiv sind und keine Sicherheitsertüchtigung gewährleisten! Eine echte Lösung um Jahrzehnte verunmöglicht!!»: Mit diesem Aufruf wandte sich Xaver Jehle vergangene Woche per E-Mail an die Parlamentarier im Landtag. Rückmeldungen blieben – bis auf eine Ausnahme: der FBP-Fraktionssprecher – aus. Schon zuvor ist der grösste Kritiker der Sanierungspläne des Landes zum wiederholten Male mittels Briefpost beim dafür zuständigen Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch und weiteren Ministern vorstellig geworden – mit derselben Forderung: «Die Tunnelsanierung in dieser Form doch bitte zu stoppen (doppelt unterstrichen).» Ebenfalls umsonst: «Auf eine Antwort warte ich noch heute», sagt ein von der Politik enttäuschter Xaver Jehle gegenüber dem «Volksblatt».

Tunnelbau-Konstrukteur Xaver Jehle. (Foto: HM)

Aufschub abgewiesen

Auch auf gerichtlichem Weg läuft es für ihn nicht besser. So hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) die für die Beschwerde so wichtige einstweilige Verfügung, sprich den Aufschub der Bauarbeiten, abgewiesen – «und zwar auf unlautere Weise», wie Jehle behauptet. Somit bleibt ihm noch der Gang zum Staatsgerichtshof. Diesen will er noch diese Woche in Angriff nehmen. «Das ist dann wirklich die letzte Möglichkeit», sagt der Schaaner, der momentan noch nicht ans Aufgeben denken will. Doch läuft ihm so langsam die Zeit davon. Die Sanierungsarbeiten sind bereits in vollem Gange. «Und bis der Staatsgerichtshof darüber entscheidet, kann es Jahre dauern», so Xaver Jehle. «Dann ist die Sanierung durch und es ist definitiv zu spät!»

(hm)

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Xaver Jehle reichts - er reicht Beschwerde ein
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