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Politik
Liechtenstein|07.03.2018 (Aktualisiert am 07.03.18 18:05)

Regierungsrätin Frick besucht neue österreichische Amtskollegen

WIEN - Am 6. und 7. März besuchte Regierungsrätin Aurelia Frick Wien für Gespräche mit ihren neuen österreichischen Amtskollegen. Österreich hat seit Dezember 2017 eine neue Bundesregierung und übernimmt in der zweiten Jahreshälfte 2018 den EU-Ratsvorsitz. Ziel des Besuchs sei also einerseits ein gegenseitiges Kennenlernen und direktes Anknüpfen an die bisherige bilaterale Zusammenarbeit gewesen. Gleichzeitig habe die Regierungsrätin die Gespräche genutzt, um über Anliegen der EWR/EFTA-Staaten in Bezug auf die EU aufmerksam zu machen.

“Denk-Mal”: Bundesminister Gernot Blümel und Regierungsrätin Aurelia Frick testen die Sitzstärke des “Denkmal”-Sitzbocks. (Foto: Bundesministerium/Andi Wenzel)

Liechtenstein und Österreich seien nicht nur freundschaftlich, sondern auch über den EWR, Schengen und mehr als 40 Verträge auf das engste verbunden. Diese Verträge erstrecken sich laut Ministerium für Äusseres, Justiz und Kultur  über kulturelle, politische und wirtschaftliche Angelegenheiten. Regierungsrätin Frick habe im Treffen mit dem Kanzleramtsminister für EU, Kunst, Kultur und Medien, Gernot Blümel, die gute bilaterale Zusammenarbeit unterstrichen. Zudem überbrachte sie Minister Blümel einen besonderen Kulturgruss aus Liechtenstein in Form eines Sitzbocks zum Kulturerbejahr 2018, das in Liechtenstein aber auch in Österreich begangen wird.

Die beiden Minister sprachen laut Aussendung über die guten Kulturbeziehungen, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Artists-in-Residence-Programm. Sie seien sich einig gewesen, dass die Bedeutung des Kulturerbes für ein Land nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Ausserdem hätten sie die enge wirtschaftliche Einbindung der EWR/EFTA-Staaten in die EU und die Bedeutung eines lückenlos funktionierenden Binnenmarktes, insbesondere nach dem Austritt Grossbritanniens aus der EU, betont.

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(ikr/red)

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