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Liechtenstein|02.03.2018

Lohnungleichheit: Frauen arbeiten in Liechtenstein 60 Tage gratis

SCHAAN -  Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. Die Gründe sind oft vielfältig und komplex. Der 2. Liechtensteiner Lohngleichheitstag soll auf diese Problematik aufmerksam machen.

«Lohngleichheit zwischen Frauen und Männer ist nach der Einführung des Frauenstimmrechts 1984 in Liechtenstein die grösste Forderung zur Erreichung der Gleichstellung»: Mit diesen Worten eröffnet Martina Haas, stellvertretende Geschäftsführerin des LANV, die Pressekonferenz anlässlich des heute stattfindenden 2. Liechtensteiner Tags der Lohngleichheit. Der Ursprung dieser Forderung liege bereits mehr als 100 Jahre zurück. Seit dem ersten internationalen Frauentag am 18. März 1911 kämpfen Frauen gemeinsam für Verbesserung und fordern, die Arbeitswelt der Frauen merklich zu verändern. «Eine dieser Forderungen war und ist: Gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung. Ich stelle mir persönlich die Frage, wie es nach über 100 Jahren noch möglich ist, dass wir immer noch für gleiche Entlöhnung plädieren müssen», so Haas. Das Prinzip der Gleichstellung zwischen Mann und Frau sowie das Recht auf gleichen Lohn sind gesetzlich verankert. Es gibt aber kein staatliches Kontrollsystem, welches die Umsetzung der Lohngleichheit in Unternehmen überprüft. «Trotzdem sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, diese Gesetze einzuhalten und falls nötig, auch zu beweisen. In Liechtenstein ist das Diskriminierungsverbot ein absolut zwingendes Recht», erklärt Haas weiter.

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(eo)

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