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Trotz der Zustimmung von neun Gemeinden, bleibt der Himmel für das Projekt "Lebenschance" wolkenverhangen - es sei denn, die Gemeinde Triesenberg stellt einen Rückkommensantrag. (Foto: Shutterstock)
Politik
Liechtenstein|28.02.2018 (Aktualisiert am 01.03.18 09:54)

"Lebenschance": Auch der Eschner Gemeinderat sagt Nein

ESCHEN - Am Mittwochabend hat auch der Gemeinderat von Eschen über das 300-Jahr-Jubiläumsprojekt debattiert.

Trotz der Zustimmung von neun Gemeinden, bleibt der Himmel für das Projekt "Lebenschance" wolkenverhangen - es sei denn, die Gemeinde Triesenberg stellt einen Rückkommensantrag. (Foto: Shutterstock)

ESCHEN - Am Mittwochabend hat auch der Gemeinderat von Eschen über das 300-Jahr-Jubiläumsprojekt debattiert.

«Eine Mehrheit erachtet die vorgesehenen Finanzbeiträge für soziale Projekte, wie sie im In- und Ausland auch ausserhalb des Jubiläums unterstützt und gefördert werden, für die Begehung dieses grossen Staatsjubiläums und die Erreichung der damit verbundenen Ziele als zu wenig nachhaltig», heisst es in der Medienmitteilung. Der Gemeinderat habe deshalb dem Verpflichtungskredit von rund 117 000 Franken mehrheitlich nicht zugestimmt.

Schon Triesenberg sagte Nein

Unter dem Namen «Lebenschance» wollten die Gemeinden ein Zeichen setzen. Mit einer Million Franken hätten anlässlich des Jubiläums Hilfsprojekte finanziert werden sollen, dabei wären 500 000 Franken für inländische und 500 000 Franken für ausländische Projekte aufgewendet worden. Allerdings nur, wenn alle Beteiligten sich für diesen Schritt aussprechen, was bereits der Gemeinderat Triesenbergs nicht tat.

Ob das Projekt «Lebenschance» noch eine Zukunft hat, ist äusserst fraglich. Schliesslich müssten nun schon Rückkommensanträge in zwei Gemeinden eingebracht werden. Der «Bärger» Vorsteher Christoph Beck machte sich bereits zuvor wenig Hoffnung: «Von mir kommt zu 1000 Prozent keiner», sagte er auf «Volksblatt»-Anfrage. Ein solcher Impuls müsse von einem der Gemeinderäte ausgehen, die Nein gestimmt hätten. «Letztlich ist es eine demokratische Entscheidung, die zu akzeptieren ist», so Beck.

(red/dq)

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