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Aus der Traum für die "Lebenschance", die Gemeinden werden sich wohl kaum noch gemeinsam an den 300-Jahr-Liechtenstein-Feierlichkeiten beteiligen. (Foto: Shutterstock)
Politik
Liechtenstein|08.02.2018 (Aktualisiert am 08.02.18 09:24)

Für die Mehrheit der Vorsteher ist das Jubiläumsprojekt gestorben

VADUZ - Nur der Vorsitzende der Vorsteherkonferenz, Ewald Ospelt, hat noch Hoffnung, dass das Projekt "Lebenschance" noch reanimiert werden könnte. Alle anderen sind der Meinung, dass das Projekt mit dem Nein des Gemeindesrates Triesenberg gestorben ist. Auch einen Plan C werde es nicht geben, sind sich die Vorsteher einig.

Aus der Traum für die "Lebenschance", die Gemeinden werden sich wohl kaum noch gemeinsam an den 300-Jahr-Liechtenstein-Feierlichkeiten beteiligen. (Foto: Shutterstock)

VADUZ - Nur der Vorsitzende der Vorsteherkonferenz, Ewald Ospelt, hat noch Hoffnung, dass das Projekt "Lebenschance" noch reanimiert werden könnte. Alle anderen sind der Meinung, dass das Projekt mit dem Nein des Gemeindesrates Triesenberg gestorben ist. Auch einen Plan C werde es nicht geben, sind sich die Vorsteher einig.

Ewald Ospelt klammert sich noch an den letzten Strohhalm: "Es bleibt abzuwarten, wie die anderen noch ausstehenden Gemeinden bis Ende Februar entscheiden. Sollte Triesenberg als einzige Gemeinde mit einem Nein stehenbleiben, stünde theoretisch bei einem solch knappen Abstimmungsergebnis jedem Triesenberger Gemeindertasmitglied ein Antrag auf Wiedererwägung offen", erklärte Ospelt. Eine öffentliche Diskussion, welche ein solches Ansinnen stützen würde, könnte dazu durchaus beitragen, ist der Vaduzer Bügermeister überzeugt. Der Schaaner Vorsteher Daniel Hilti bedauerte hingegen, dass es offensichtlich nicht möglich sei, ein gemeinsames Projekt auf den Weg zu bringen. Es werde schwer werden, ein neues Projekt anzustossen, glaubt Maurens Vorsteher Freddy Kaiser. Einen Plan C können sich die Vorsteher nicht vorstellen. "Hättest du eine Idee?", fragte der Triesenberger Vorsteher Christoph Beck auf eine entsprechende Frage zurück. Er habe keine. Und wenn er eine hätte, dann würde sie sowieso als zu mutlos oder anderenfalls als zu abgehoben oder zu grössenwahnsinnig abgetan, meinte Beck frustriert.

(dq)

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