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"300 Jahre Liechtenstein" sollen gebührend gefeiert werden. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|19.01.2018 (Aktualisiert am 19.01.18 18:20)

"300 Jahre Liechtenstein": Gemeinden beteiligen sich mit Projekt "Lebenschance"

SCHAAN - Nachdem die Gemeinderäte aller Gemeinden am Donnerstagabend über die Projektidee zu "300 Jahre Liechtenstein" informiert wurden, stellten am Freitag die Vorsteher Ewald Ospelt, Daniel Hilti, Donath Oehri und Maria Kaiser-Eberle das Vorhaben der Öffentlichkeit vor.

"300 Jahre Liechtenstein" sollen gebührend gefeiert werden. (Foto: Michael Zanghellini)

SCHAAN - Nachdem die Gemeinderäte aller Gemeinden am Donnerstagabend über die Projektidee zu "300 Jahre Liechtenstein" informiert wurden, stellten am Freitag die Vorsteher Ewald Ospelt, Daniel Hilti, Donath Oehri und Maria Kaiser-Eberle das Vorhaben der Öffentlichkeit vor.

"Die Idee widerspiegelt den Grundgedanken der Gemeinden, anlässlich des 300 Jahr Jubiläums unseres Landes gemeinsam etwas Soziales und vor allem Nachhaltiges zu initiieren und umzusetzen", so die Vorsteher am Freitag. Unter dem Motto «Lebenschance» soll ein Projekt umgesetzt werden. Den Kern bilden dabei Hilfsprojekte im In- und Ausland. 

Für die Realisation des Projektes stellen die Gemeinden insgesamt 1 Mio. Franken zur Verfügung. Davon werden  500 000 Franken für soziale Projekte im Ausland und  500 000 Franken für das Inland eingesetzt. Für die Planung und Umsetzung der Projekte im Ausland wird der Liechtensteinische Entwicklungsdienst (LED) und für die Projekte im Inland die Caritas Liechtenstein die Koordination übernehmen. Die Entscheidungen, ob das Konzept realisiert wird, werden in den nächsten Wochen in den einzelnen Gemeinden gefällt.

Die laufenden und abgeschlossenen Projekte sollen auch weit über das Jubiläumsjahr hinaus begleitet und ihre Fortschritte proaktive kommuniziert werden. Zudem soll die Bevölkerung in die Projekte einbezogen werden. So spielen die Vorsteher mit der Idee eines Liechtenstein-Laufes auf dem von Liechtenstein-Marketing zum Jubiläumsjahr gestalteten "Liechtenstein-Weg". Die Startgelder könnten hier den Hilfsprojekten zu Gute kommen. Auch der Erlös von Liechtenstein-Armbändern (Gemein(d)schaftsband), die dann in allen Geschäften zu erwerben sein sollen, könnten weitere Gelder für soziale Projekte generieren. Wichtig ist den Vorstehern, dass die Projekte nicht mit dem Ende des Jubiläumsjahrs auslaufen. "Lebenchance" soll ein Projekt sein, dass nachhaltige Hilfe auch in den Folgejahren erzeugt.


(le/red/pd)

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