LSV-Fahrer Marco Pfiffner will heute im Weltcup-Slalom seine zuletzt guten Ansätze bestätigen. (Foto: Florian Hepberger)
Sport
Liechtenstein|22.12.2017 (Aktualisiert am 22.12.17 14:35)

Marco Pfiffner: Welt­cups­tart als Lei­stungs­schub?

MADONNA DI CAMPIGLIO - LSV-Athlet Marco Pfiffner fuhr im bisherigen Winter seiner Topform hinterher, zeigte aber just in den Tagen vor dem heutigen Weltcupslalom in Madonna di Campiglio Verbesserungsansätze. Sein Trainer Wolfgang Auderer erhofft sich durch den Weltcupstart die endgültige Trendwende.

LSV-Fahrer Marco Pfiffner will heute im Weltcup-Slalom seine zuletzt guten Ansätze bestätigen. (Foto: Florian Hepberger)

MADONNA DI CAMPIGLIO - LSV-Athlet Marco Pfiffner fuhr im bisherigen Winter seiner Topform hinterher, zeigte aber just in den Tagen vor dem heutigen Weltcupslalom in Madonna di Campiglio Verbesserungsansätze. Sein Trainer Wolfgang Auderer erhofft sich durch den Weltcupstart die endgültige Trendwende.

Die neue Saison hatte für Marco Pfiffner mit den ers­ten Schwüngen vielversprechend begonnen: Beim Weltcupslalom in Levi (FIN) war er «gut gefahren», wie LSV-Trainer Wolfgang Auderer betont. Für die Qualifikation für den zweiten Lauf reichte es damals dennoch nicht. Seither fuhr Pfiffner nicht mehr auf höchster Stufe mit. Auch, weil der Unterländer nicht mehr sein ganzes Potenzial abrufen konnte. «Nach Levi herrschte eine Zeit lang Flaute», sagt Auderer ohne Umschweife. Pfiffner fuhr auf FIS-Ebene und im Europacup einige Rennen, vermochte seinen Coach aber nicht immer zu überzeugen.

"Marco hat in Madonna di Campiglio nichts zu verlieren. Er muss voll risikieren."

Wolfgang Auderer, LSV-Trainer

Mit den jüngsten Entwicklungen ist Auderer allerdings zufrieden. Zwar schied er gestern im FIS-Slalom von Pampeago Tesero (ITA) im zweiten Durchgang aus, gleichwohl bekam er von seinem Trainer eine «gute Fahrt» attestiert. «Es gab zuletzt ohnehin ein paar Zeichen, dass es wieder ein wenig bergaufwärts gehen könnte», so Auderer, der anfügt, er sei überzeugt, dass sein Athlet «bald wieder zu den Schnellen zurückfindet». Gerade aufgrund dieser kleinen Fortschritte wird Pfiffner heute (1. Lauf 17.45 Uhr/2. Lauf 20.45 Uhr) im Weltcup wieder ins kalte Wasser geworfen – mit voller Absicht: Auderer erhofft sich durch den Start in der Weltelite einen zusätzlichen Leistungsschub: «Er hat in Madonna di Campiglio nichts zu verlieren. Er muss voll risikieren.»
Pfiffner könnte sich so kurz vor Weihnachten gleich selbst beschenken, danach warten auf ihn drei, vier ruhigere Tage. «Eine kleine Pause», sagt Auderer, ehe es wohl in Malbun mit einem Trainingsblock weitergeht. Wo danach die nächsten Rennen stattfinden könnten, stand jetzt noch offen. Auch, weil es derzeit «sehr schwierig ist, gut besetzte FIS-Rennen zu finden». Aber so weit wird Pfiffner noch nicht schauen wollen. Erstmal soll der zuletzt positive Trend bestätigt werden.

(mp)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|19.12.2017 (Aktualisiert am 19.12.17 12:19)
Hilzinger schrammt am zweiten Lauf vorbei
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2018, Alle Rechte vorbehalten.