(Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|22.12.2017

Online-Version des Historischen Lexikon nach Absage nicht gefährdet

SCHAAN - Obwohl sich nicht alle Gemeinden an der Online-Umsetzung des Historischen Lexikons beteiligen wollen, ist das Projekt grundsätzlich nicht in Gefahr.

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SCHAAN - Obwohl sich nicht alle Gemeinden an der Online-Umsetzung des Historischen Lexikons beteiligen wollen, ist das Projekt grundsätzlich nicht in Gefahr.

Und wieder einmal sind es die Balzner, die einem Projekt die Finanzierung verweigern. Die Gemeinderäte betonten in der Sitzung vom 13. Dezember zwar, dass sie die Online-Umsetzung des Historischen Lexikons grundsätzlich begrüssen. Es sei allerdings nicht Aufgabe der Gemeinden, Projekte von landsweitem Interesse zu finanzieren – und sprachen deshalb keine Mittel. Insgesamt beantragte das Liechtenstein-Institut von den Gemeinen 73 000 Franken für die Initialisierungsphase und weitere 62 000 Franken jährlich für 2019 bis 2021.

Mit dem Nein der Balzner fällt auch der Beitrag Schellenbergs weg, da der Gemeinderat seine Zusage von der Zustimmung aller Gemeinden abhängig machte. Ohne Bedingungen sprachen dagegen Vaduz, Triesen, Schaan, Mauren und Ruggell die beantragten Mittel. Noch ausstehend oder bisher nicht veröffentlicht sind die Entscheidungen aus Triesenberg, Planken, Eschen und Gamprin.

Nun geht es eben langsamer

«Grundsätzlich ist das Projekt durch die Finanzierungsabsage einzelner Gemeinden nicht gefährdet», betont Wilfried Marxer, Direktor des Liechtenstein-Instituts, auf «Volksblatt»-Anfrage. Die Umsetzung werde mit weniger Mitteln aber entsprechend langsamer voranschreiten. Der Aufbau einer Online-Plattform und das Übertragen der Informationen aus der gedruckten Version sei schliesslich nur eine Aufgabe.

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(df)

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