In Imola feierte Fabienne Wohlwend den grössten Erfolg in ihrer Motorsportkarriere. Sie gewann als erste Frau ein Rennen in der Ferrari Challenge. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|10.11.2017

Wohlwend: «Ich habe eine gute Beziehung zum Ferrari»

SCHAAN - Viele Erfahrungen und auch viele Erfolge sammelte die Schellenbergerin Fabienne Wohlwend in der nun zu Ende gegangenen Motorsportsaison. Das Highlight für sie war der erste Rennsieg einer Frau in der Ferrari Challenge.

In Imola feierte Fabienne Wohlwend den grössten Erfolg in ihrer Motorsportkarriere. Sie gewann als erste Frau ein Rennen in der Ferrari Challenge. (Foto: ZVG)

SCHAAN - Viele Erfahrungen und auch viele Erfolge sammelte die Schellenbergerin Fabienne Wohlwend in der nun zu Ende gegangenen Motorsportsaison. Das Highlight für sie war der erste Rennsieg einer Frau in der Ferrari Challenge.

«Ich stand plötzlich im Mittelpunkt», blickt Fabienne Wohlwend auf ihren bisher grössten Erfolg ihrer Karriere zurück. Am 8. Oktober gelangen ihr gleich zwei Einträge in die Geschichtsbücher der Ferrari Challenge: Sie war die erste Frau auf der Poleposition und wenige Stunden später auch die erste, die bei einem Rennen als Frau als erste die Ziellinie überquert hat. «Das war auf jeden Fall der grösste Sieg in meiner Karriere im Autosport», blickt sie im Gespräch mit dem «Volksblatt» auf diesen Moment, einen guten Monat zuvor, zurück. «Ich hätte nie gedacht, dass die Entwicklung so schnell klappen kann», ergänzt die am vergangenen Mittwoch 20 Jahre alt gewordene Motorsportlerin.
Und auch abseits des Sieges lief es für die Liechtensteiner Nachwuchsfahrerin sehr gut – vor allem in der Ferrari Challenge. Hier kam sie bei ihrem Debüt im Juni gleich auf dem fünften Rang ins Ziel. Weitere Möglichkeiten, ihr Können unter Beweis zu stellen, erhielt sie dann in Imola und beim grossen Saisonfinale in Mugello. «Zu Beginn war die Teilnahme eigentlich aus reinem Spass und auch etwas Poker vom Teamchef von Octane126. Denn als das Auto für ein Rennen frei war, hat er die Teammitglieder gefragt, ob sie denn nicht eine Fahrerin kennen, die sich mal präsentieren könnte. Dann bin ich ins Spiel gekommen und alles hat seinen Lauf genommen», blickt sie auf die ersten Kontakte mit dem Team zurück.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (10.11.2017) und in der Onlineausgabe.

(fh)

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