Im Ruggeller Rathaus dürfte es tiefgründige Diskussionen zum Thema «Vertrauen» gegeben haben. (Archivfoto: Paul Trummer)
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Liechtenstein|29.10.2017 (Aktualisiert am 29.10.17 10:09)

Ruggeller VU-Gemeinderäte haben Internas ausgeplaudert

RUGGELL - Die VU-Ortsgruppe Ruggell wollte wohl den Gemeinderats-Wahlkampf eröffnen und schoss direkt ein Eigentor. Mit dem am 25. September versendeten Flyer erfüllen die VU-Gemeinderäte womöglich sogar einen Straftatbestand.

Im Ruggeller Rathaus dürfte es tiefgründige Diskussionen zum Thema «Vertrauen» gegeben haben. (Archivfoto: Paul Trummer)

RUGGELL - Die VU-Ortsgruppe Ruggell wollte wohl den Gemeinderats-Wahlkampf eröffnen und schoss direkt ein Eigentor. Mit dem am 25. September versendeten Flyer erfüllen die VU-Gemeinderäte womöglich sogar einen Straftatbestand.

Gleich dreimal verletzt der VU-Vizevorsteher Martin Büchel und seine Gemeinderatsfraktion mit dem gemeindeweit versandten Flyer die Geschäftsordnung des Gemeinderates. So steht es zumindest im Gemeinderatsprotokoll vom Oktober.

Im Flyer wird die interne Abklärung zu einer Veranstaltung kundgetan, ein internes Dokument veröffentlicht und berichtet, dass der Fussballverband Interesse habe, ein Trainingscenter in Ruggell zu errichten. Letzteres habe in Sachen «Vertrauen von unseren Partnern» wohl den grössten Schaden für die Gemeinde nach sich gezogen, heisst es im Protokoll.

Ob gar eine Verletzung des Amtsgeheimnisses vorliegt, müsste wohl ein Gericht klären. Das Vertrauen der Vorsteherin, die laut Protokoll «den Gemeinderat bewusst früh über diverse Geschäfte informiert», wurde aber definitiv missbraucht – und das dazu noch unnötig. Denn die im Flyer portierte «Kritik» wirkt eher bemüht, denn stichhaltig.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Montag (30.10.2017) und in der Onlineausgabe.

(ds)

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