Die Hochspannungsleitung in Balzers muss verlegt werden. (Foto: Shutterstock)
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Liechtenstein|07.05.2017

Lösung zu Hochspannungsleitung Balzers noch nicht auf dem Tisch

BALZERS - 2021 soll die Balzner Hochspannungsleitung, welche durch den Ortsteil Mäls führt, Geschichte sein. Bis dahin Betreiber Swissgrid Zeit, eine Lösung zu suchen. Wie diese aussehen wird, ist jedoch noch unklar, wie Infrastrukturminister Daniel Risch in einer gestern noch nachgereichten Antwort auf eine kleine Anfrage des VU-Abgeordneten Manfred Kaufmann erklärte.

Die Hochspannungsleitung in Balzers muss verlegt werden. (Foto: Shutterstock)

BALZERS - 2021 soll die Balzner Hochspannungsleitung, welche durch den Ortsteil Mäls führt, Geschichte sein. Bis dahin Betreiber Swissgrid Zeit, eine Lösung zu suchen. Wie diese aussehen wird, ist jedoch noch unklar, wie Infrastrukturminister Daniel Risch in einer gestern noch nachgereichten Antwort auf eine kleine Anfrage des VU-Abgeordneten Manfred Kaufmann erklärte.

Bereits im Jahr 2004 habe die Gemeinde Balzers die damalige Leitungsinhaberin AXPO dahingehend informiert, dass die 2021 Dienstbarkeiten nicht erneuerbar seien. Da laut Informationen der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid das in der Schweiz gültige Enteignungsrecht in Liechtenstein nicht anwendbar sei, müsse die Leitung verlegt werden. Laut Daniel Risch prüft Swissgrid derzeit verschiedene Varianten. Welche dieser Varianten favorisiert werde, ist der liechtensteinischen Regierung nicht bekannt. Wie Risch weiter betonte, handelt es sich jedoch um ein grenzüberschreitendes Projekt. Es seien sowohl liechtensteinische als auch schweizerische Stellen involviert. Auf die Frage, ob von Liechtensteiner Seite her abgesehen von der bereits erfolgten Kündigung weiter «Druck» gemacht werden könne, antwortete Risch: «Eine Lösung wird grundsätzlich ein Kompromiss darstellen und das Einverständnis aller Beteiligten erfordern.»

Was dies konkret heisst und ob damit zu rechnen ist, dass die Hochspannungsleitung weiterhin durch Liechtensteiner Staatsgebiet führen wird, ist der Antwort des Ministers nicht zu entnehmen. Immerhin: Auf die Strom-Versorgung Liechtensteins hat die Verlegung laut Risch keine Auswirkungen, da Liechtenstein über die Bezugspunkte Bad Ragaz oder Montlingen versorgt werde.

(dq)

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