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Die matchentscheidende Szene: Jacob Micflikier (in weiss) bezwingt Langnaus Goalie Damiano Ciaccio in der 58. Minute zum 1:0
Sport
Schweiz|23.02.2019

Langnau kassiert entscheidendes Gegentor 134 Sekunden vor Schluss

EISHOCKEY - Die SCL Tigers kamen an diesem Wochenende der zweiten Playoff-Qualifikation nicht näher. Auf die Niederlage in Biel vom Freitag folgte 24 Stunden später ein 0:1 gegen Fribourg-Gottéron.

Die matchentscheidende Szene: Jacob Micflikier (in weiss) bezwingt Langnaus Goalie Damiano Ciaccio in der 58. Minute zum 1:0

EISHOCKEY - Die SCL Tigers kamen an diesem Wochenende der zweiten Playoff-Qualifikation nicht näher. Auf die Niederlage in Biel vom Freitag folgte 24 Stunden später ein 0:1 gegen Fribourg-Gottéron.

Die Partie verlief packend. Beide Teams gingen mit Playoff-Intensität ans Werk. Fribourg-Gottéron überholte mit dem Sieg die ZSC Lions und Ambri-Piotta und setzte sich auf Platz 6. Generell rückten sich die Teams am Playoff-Strich aber noch näher auf die Pelle: Gottéron und Lugano, die Teams auf den Plätzen 6 und 9, sind nur durch zwei Punkte getrennt.

Fribourgs Sieg in Langnau kam auf glückhafte Art und Weise zu Stande. Langnau dominierte das Spiel. Aber Reto Berra (33 Paraden) liess sich auf dem Weg zu seinem dritten Shutout nicht bezwingen. In der 48. Minute stoppte er das Solo von Harri Pesonen bei äusserster Streckung mit der Kufe des rechten Schlittschuhs. Wenig später scheiterte auch Aaron Gagnon an Berra (53.). Und plötzlich fiel wie ein Blitz aus heiterem Himmel das Tor für Freiburg: Die SCL Tigers schafften es nicht, den Puck aus der Gefahrenzone zu befördern, Jim Slater bediente vor dem Tor Jacob Micflikier, der den Puck unhaltbar für Damiano Ciaccio (22 Paraden) ins Netz abfälschte.

Gottéron hat im Emmental die Punkte aber gewiss nicht gestohlen. Auch die Freiburger kämpften vorbildlich, verteidigten mit grossem Engagement und blockten pro Drittel mehr als zehn Langnauer Torschüsse.

Trotz der Heimniederlage sieht es für die SCL Tigers im Playoff-Rennen weiter gut aus. Noch beträgt der Vorsprung auf Platz 9 fünf Punkte, und vor allem müssten noch fünf Teams die Emmentaler in den letzten vier Runden überholen.

Telegramm:

SCL Tigers - Fribourg-Gottéron 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)

6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hebeisen/Massy, Fuchs/Obwegeser. - Tor: 58. Micflikier (Slater) 0:1. - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Sprunger.

SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Randegger; Elo, Gagnon, Dostoinow; DiDomenico, Pascal Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Rüegsegger, Gustafsson, Nils Berger; Gerber.

Fribourg-Gottéron: Berra; Holös, Chavaillaz; Schilt, Stalder; Forrer, Schneeberger; Weisskopf; Micflikier, Slater, Marchon; Sprunger, Walser, Miller; Rossi, Bykow, Mottet; Meunier, Schmutz, Lhotak.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Johansson, Punnenovs (alle verletzt) und Giliati (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Abplanalp, Furrer, Vauclair (alle verletzt) und Bertrand (überzähliger Ausländer). - Timeout SCL Tigers (59:08).

(sda)

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