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Eine Besucherin der Art Basel 2018 studiert das Werk "Meridian" von Robert Ryman. Der minimalistische Künstler aus den USA ist 88-jährig gestorben. (Archivbild)
Kultur
International|10.02.2019

Minimalistischer US-Maler Robert Ryman mit 88 Jahren gestorben

NEW YORK - Der US-amerikanische Maler Robert Ryman, der mit seinen meist weissen und meist quadratischen Gemälden zu einem wichtigen Vertreter des Minimalismus wurde, ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren.

Eine Besucherin der Art Basel 2018 studiert das Werk "Meridian" von Robert Ryman. Der minimalistische Künstler aus den USA ist 88-jährig gestorben. (Archivbild)

NEW YORK - Der US-amerikanische Maler Robert Ryman, der mit seinen meist weissen und meist quadratischen Gemälden zu einem wichtigen Vertreter des Minimalismus wurde, ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren.

Die Galerie Pace bestätigte den Tod Rymans, der laut "New York Times" am Freitag in seinem Zuhause in New York verstarb. Die Pace Gallery hatte Ryman seit vielen Jahren vertreten.

Der in Nashville im Staat Tennessee geborene Ryman war eigentlich Jazz-Musiker und fand im Museum of Modern Art (MoMA) zur Kunst, wo er als Aufseher arbeitete. Beeinflusst von Malern wie Henri Matisse, Mark Rothko und Piet Mondrian experimentierte er ab Mitte der 1950er Jahre selbst mit der Malerei und widmete sich der Kunst bald ganz.

Nach seiner ersten Einzelausstellung im Jahr 1967 wurden seine Arbeiten insgesamt in über 100 Solo-Schauen in zwölf Ländern gezeigt. Rymans Kunst wurde ein "laufendes Experiment mit der Malerei" über fünf Jahrzehnte, wie die Pace Gallery schreibt.

Ähnlich wie Frank Stella und Sol LeWitt verzichtete Ryman in seinen Gemälden auf Inhalt, um sich fast ausschliesslich der Form zu widmen. Er nutzte fast nur weisse Farbtöne und trug diese sehr gründlich auf. Seine Arbeiten wirkten dadurch fast dreidimensional und schienen eher wie Objekte und nicht wie flache Bilder.

(sda / dpa)

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