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Die neu gewählten Ausserrhoder Regierungsräte Yves Noël Balmer (SP), links, und Hansueli Reutegger (SVP), posieren in Herisau.
Politik
Schweiz|10.02.2019

Ausserrhoder Regierung: Zwei Neue und drei Bisherige

HERISAU AR - Bei den Gesamterneuerungswahlen in den Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden gab es keine Überraschungen. Die Regierung bleibt in Männerhand: Die drei Bisherigen wurden bestätigt. Hansueli Reutegger verteidigt den Sitz der SVP, Yves Noël Balmer jenen der SP.

Die neu gewählten Ausserrhoder Regierungsräte Yves Noël Balmer (SP), links, und Hansueli Reutegger (SVP), posieren in Herisau.

HERISAU AR - Bei den Gesamterneuerungswahlen in den Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden gab es keine Überraschungen. Die Regierung bleibt in Männerhand: Die drei Bisherigen wurden bestätigt. Hansueli Reutegger verteidigt den Sitz der SVP, Yves Noël Balmer jenen der SP.

Stimmen haben erhalten: 10'829 Dolf Biasotto (FDP, bisher), 10'727 Alfred Stricker (parteiunabhängig, bisher), 10'699 Paul Signer (FDP, bisher), 10'641 Yves Noël Balmer (SP, neu) und 10'230 Hansueli Reutegger (SVP, neu). Das absolute Mehr lag bei 5418 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 31,5 Prozent.

Aus der fünfköpfigen Regierung treten Köbi Frei (SVP) und Matthias Weishaupt (SP) altershalber zurück. Als Nachfolger nominierte die SVP den Kantonsrat und Gemeindepräsidenten von Schwellbrunn, Hansueli Reutegger. Die SP schickt ihren Parteipräsidenten und Kantonsrat Yves Noël Balmer aus Herisau ins Rennen. Weitere offizielle Kandidatinnen oder Kandidaten gab es nicht.

Alfred Stricker (parteiunabhängig), Paul Signer (FDP) und Dölf Biasotto (FDP) stellten sich zur Wiederwahl. Damit gab es fünf Kandidaten für fünf Sitze. Seit dem Rücktritt von Marianne Koller (FDP) im Jahr 2017 ist die Ausserrhoder Regierung ohne Frauenvertretung.

Bei den Gesamterneuerungswahlen in Appenzell Ausserrhoden wurden neben der Regierung auch der Landammann und das Obergericht gewählt. Als Landammann kandidierte Alfred Stricker (parteiunabhängig). Er erhielt 9970 Stimmen, auf Vereinzelte entfielen 976 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 5474 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 31,3 Prozent.

(sda)

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