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Mühselige Handarbeit: Dutzende Helfer schaufeln das Hotel und das Restaurant auf der Schwägalp vom Schnee frei.
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Schweiz|12.01.2019

Suche nach Verschütteten auf der Schwägalp eingestellt

SCHWÄGALP - Nach der Lawine auf der Schwägalp am Donnerstag haben die Helfer die Suche nach möglicherweise Verschütteten eingestellt. Mit schweren Geräten und auch von Hand werden am Samstag demolierte Fahrzeuge geborgen und Gebäude vom Schnee befreit.

Mühselige Handarbeit: Dutzende Helfer schaufeln das Hotel und das Restaurant auf der Schwägalp vom Schnee frei.

SCHWÄGALP - Nach der Lawine auf der Schwägalp am Donnerstag haben die Helfer die Suche nach möglicherweise Verschütteten eingestellt. Mit schweren Geräten und auch von Hand werden am Samstag demolierte Fahrzeuge geborgen und Gebäude vom Schnee befreit.

Rund 200 Menschen sind seit dem Lawinenniedergang am Donnerstagnachmittag für Rettung und Räumung im Dauereinsatz, wie die Säntis-Schwebebahn am Samstagmorgen mitteilte. Am Freitagabend sei die intensive Suche nach möglicherweise verschütteten Menschen eingestellt worden. Vermisstmeldungen gebe es nach wie vor keine.

Auf der Schwägalp sind am Samstag schwere Maschinen im Einsatz. Mit den Geräten sollen demolierte Fahrzeuge und der Schnee rund um die Gebäude weggeräumt werden. Doch auch mühselige und anstrengende Handarbeit gab es zu erledigen, wie es im Communiqué hiess.

Dutzende Helfer schaufelten Schnee aus dem Hotel und dem Restaurant. Wie hoch der Schaden an den Häusern, den Einrichtungen und in Mitleidenschaft gezogenen Fahrzeugen ist, lässt sich zwei Tage nach dem Lawinenniedergang nicht sagen.

Zwei Verletzte

Drei Personen wurden durch die riesigen Schneemassen, die am Donnerstag gegen 16.30 Uhr niedergingen, leicht verletzt. Alle konnten das Spital am Freitag verlassen. Die Gäste des Hotels und ein Teil der Angestellten wurden ins Tal gebracht. Hotel, Restaurant und Säntis-Schwebebahn bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Zur Zeit des Unglücks herrschte grosse Lawinengefahr. Dies entspricht der zweithöchsten von fünf Warnstufen. Am Freitag wurde die Warnung auf die Stufe "erheblich" gesenkt - die mittlere der fünf Gefahrenwarnstufen.

(sda)

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