Dutzende Passagiere kamen beim Sturz des Busses von einer Klippe nördlich von Perus Hauptstadt Lima ums Leben.
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International|03.01.2018

Bus mit 55 Passagieren stürzt in Peru in "Teufelskurve" von Klippe

LIMA - Nach einem Busunglück in Peru ist die Zahl der Toten laut Polizei am Dienstag auf mindestens 48 gestiegen. Der Bus kollidierte auf einer Küstenstrasse nördlich der Hauptstadt Lima mit einem Lastwagen und stürzte von einer Klippe etwa hundert Meter in die Tiefe.

Dutzende Passagiere kamen beim Sturz des Busses von einer Klippe nördlich von Perus Hauptstadt Lima ums Leben.

LIMA - Nach einem Busunglück in Peru ist die Zahl der Toten laut Polizei am Dienstag auf mindestens 48 gestiegen. Der Bus kollidierte auf einer Küstenstrasse nördlich der Hauptstadt Lima mit einem Lastwagen und stürzte von einer Klippe etwa hundert Meter in die Tiefe.

Der Bus war in der 130 Kilometer nördlich von Lima gelegenen Stadt Huacho gestartet und befand sich auf dem Weg in die Hauptstadt, als sich das Unglück ereignete. Der Bus stürzte in die Tiefe und zerschellte an der Küste.

Rettungskräfte und Polizei eilten mit 30 Fahrzeugen zu der schwer erreichbaren Unglücksstelle. Einige Einsatzkräfte gelangten mit einem Helikopter zu dem Bus, der zum Teil ins Meer ragte. Andere Helfer seilten sich an der Felsküste zu dem Wrack ab. Die Marine unterstützte die Rettungsarbeiten mit einem Patrouillenboot.

Die steigende Flut erschwerte die Arbeit der Rettungskräfte zunehmend. Am Dienstagabend musste die Bergung der Opfer bei einbrechender Dunkelheit unterbrochen werden. Bis dahin wurden nach Angaben der Polizei 48 Leichen geborgen oder geortet.

Weil der Bus mit 55 Passagieren und zwei Besatzungsmitgliedern in Huacho gestartet war und zunächst von sechs Überlebenden die Rede war, könnte die Zahl der Opfer noch steigen. Die Überlebenden wurden mit schweren Knochenbrüchen in Spitäler eingeliefert.

Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski zeigte sich auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter erschüttert über das Unglück. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Der Unfall ereignete sich 45 Kilometer nördlich von Lima an einer Stelle, die als "Teufelskurve" bekannt ist. Auf der Küstenstrasse ist die Sicht wegen dichten Nebels oft eingeschränkt. Aufgrund der hohen Feuchtigkeit besteht ausserdem Glättegefahr.

Die peruanischen Strassen zählen zu den gefährlichsten in Lateinamerika. Im März starben bei einem Busunfall in den Anden 15 Menschen. Laut offiziellen Statistiken waren 2016 landesweit mehr als 2500 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen.

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