Leserbrief

Wie wär’s mit einem weiteren Brückenschlag nach Afrika

Marie Louise Eberle,Landstrasse 166, Schaan | 1. Juli 2017

Zum 200-Jahr-Jubiläum stand Solidarität und Souveränität im Fokus der Feierlichkeiten. Bei der Präsentation (Juli 2006) sagte Regierungschef Otmar Hasler: «Liechtenstein will in diesem Jubiläumsjahr nicht nur an sich selbst denken: Wir wollen den Ärmsten der Welt etwas zukommen lassen und damit unsere Solidarität zum Ausdruck bringen. Es ist nicht mehr als richtig, wenn Länder, denen es gut geht, an die Ärmsten denken.»
Der Erlös der Jubiläumsmünzen und weitere Gelder wurden für eine Schule in Äthiopien verwendet. Die Regierung richtete bei der LLB ein Sonderkonto ein und teilte mit: «Weitere Organisationen sowie die Bevölkerung des Fürstentums Liechtenstein sind herzlich eingeladen, dieses Projekt des Landes Liechtenstein ebenfalls mit einem Beitrag zu unterstützen.»
Derzeit sorgt der geplante Brückenbau aus Anlass des 300-Jahr-Jubiläums (Erhebung zum Fürstentum Liechtenstein) für Diskussionen. Wie wär’s mit einem weiteren Brückenschlag nach Afrika, wo Menschen aufgrund der grossen Dürrekatastrophe Hunger leiden, oft Trinkwasser und minimalste medizinische Versorgung u. a. fehlen? Hilfe vor Ort ist zudem die beste Massnahme, um Flucht zu verhindern. An sinnvollen Projekten fehlt es nicht, hoffentlich auch nicht an unserer Solidarität.

Marie Louise Eberle,
Landstrasse 166, Schaan

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