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Leserbrief

Klingen und nicht dröhnen lassen

Adolf Risch,Feldstrasse 40, Triesen | 2. März 2016

Kirchenglocken-Debatte

Ich hätte da eine Idee.
Beim Lesen der Gezänke um die lauten Kirchenglocken ist in mir eine Erinnerung aus dem Ende der fünfziger Jahre hochgekommen. Ich war damals Ministrant in der Kirche in Triesen. Das Geläut war noch nicht elektrisch, und wir Ministranten halfen fleissig mit, die Glocken zum Klingen zu bringen. Wenn der Mesmer während der Messe einmal nicht anwesend war, versuchten wir Ministranten während der Wandlung die Bevölkerung von Triesen mittels der «metlera» Glocke zu informieren, dass da etwas Würdiges stattfindet. Nur mit viel Mühe erreichten wir, dass der Haller auf beiden Seiten der Glocke anschlug. Dementsprechend leise war das Geläut oder das «Glenka» wie wir es nannten, wenn der Haller nur auf einer Seite anschlug. Lange Rede kurzer Sinn. Mich würde interessieren, warum unsere Kirchenglocken heute mit der physikalisch höchstmöglichen Lautstärke betrieben werden. Ein Umbau auf Handbetrieb muss es ja nicht unbedingt sein. Aber mit der heutigen Technik muss es doch möglich sein, Glocken klingen und nicht dröhnen zu lassen.

Adolf Risch,
Feldstrasse 40, Triesen

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