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Leserbrief

Besitzstandwahrung

Dr. Herbert WerleAm Irkales 7, Vaduz | 16. Januar 2017

Nun sollte es dem Letzten klar sein, worum es der Führung der Ärztekammer geht: um Besitzstandswahrung ihrer Millioneneinkommen und nicht wie scheinheilig in der Weihnachtspost der Ärztekammer behauptet, um den Eid des Hippokrates und die Patienten.
Landtagsbeschlüsse, Volksabstimmungen und Gesetze werden ignoriert. Die Patienten werden als Druckmittel benützt um die Interessen knallhart durchzusetzen. Diese über Jahrzehnte verhätschelte Personengruppe versucht zu ihrem eigenen monetären Vorteil auf Kosten der grossen Masse der Steuer- und Prämienzahler, ihre viel zu hohen Einkommen für medizinische Durchschnittsleistungen zu konservieren. Die Abzockerei, das sogenannte «Powerselling», soll weitergehen können und zwar, zum verglichen mit der Schweiz, undurchsichtigen und zu hohen Liechtensteintarif.
Die Ärztkammer-Präsidentin war, wie ich den Tageszeitungen entnehme, für den Regierungschef in einer entscheidenden Phase nicht zu sprechen. Das erinnert an die Endphase der Swissair, in welcher der damalige Chef der UBS für den Bundesrat ebenfalls nicht zu sprechen war, weil er Besseres zu tun hatte und sich ich im Flugzeug in die USA befand. Bundesrat Leuenberger sagte damals: «der Bankenchef ist in der Luft, der Bundesrat geht in die Luft». Die Swissair ging Konkurs und der Imageschaden für die Schweiz ist noch heute spürbar.
Wieso wird mit der Führung der Ärztekammer, die sich vorsätzlich nicht an Landtagsbeschlüsse, Volksabstimmungen und Gesetze halten will und schlussendlich von Steuer- und Prämienzahlern leben, weitergeredet. Wann geht die Regierung «in die Luft» und handelt?

Dr. Herbert Werle
Am Irkales 7, Vaduz

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