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Leserbrief

Notfall-LKH oder Patient

Udo Meesters,Hofistrasse 42, Triesenberg | 1. September 2017

Landesspital

Seit Jahren das Geplänkel in Bezug auf das LKH Vaduz, welches mittlerweile als Notfallpatient seitens der Politik bezeichnet wird. Erst war es die Aufgabe der Geburtenstation nach Grabs. Dann Reduzierung des Personals. Durch neuerliche Veträge mit CH werden und auch durch die Medicnova wurden schon fast gezielt die Patienten förmlich weggenommen. Die Regierung unterstützt seit Jahren durch Finanzspritzen das LKH. Kaum einer der Politiker jedoch, einschliesslich des Gesundheitsministers, hatten bis heute konstruktive Vorschläge in Bezug spezieller Behandlungsformen und Patientenbetreuung. Liechtenstein braucht ein funktionierendes Spital. Oder will man bald, dass ich als Bürger Liechtensteins in Feldkirch, Chur, Sankt Gallen oder Grabs im Notfall die Rettung anfordern muss? Oder das ich förmlich im Nachbarland zwecks MRI oder CT ein Spital aufsuchen muss? Dass das LKH nicht auf dem neuesten Stand für spezialisierte Krankheiten und Gebrechen ist, ist wohl jedem klar. Auch dass auf Grund der geringen Einwohnerzahl in der heutigen Zeit sich das LKH nicht unbedingt selbst tragen kann, wohl auch. Wenn man schon einem Kranken den Mund schmackhaft macht, Ärzte im Nachbarland zu konsultieren, warum dann nicht durch Spezialisierung des LKH auch umgekehrt? Wichtig jedoch ist, dass die Notfall-Ambulanz auf jeden Fall erhalten bleibt. Hervorzuheben sind aus eigener Erfahrung die Kompetenz im MRI/CT-Bereich, die Notfallambulanz, Magen-Darmspiegelung, Leistenbruch u. v. m sowie auch die stationäre freundliche Behandlung und das Essen, welches in anderen Spitälern zu wünschen übrig lässt. Statt den Patienten weiter zu schröpfen, wären gerade hier zukunftsweisende Vorschläge seitens des Gesundheitsministers und der Regierung angesagt. Ich behaupte eher, das weder das LKH noch der Patienten-Bürger ein Notfall ist, sondern mehr das Scheuklappendenken der Politik, welche einem das Gefühl gibt, kurz über lang das Spital komplett aufzugeben. Beweisen Sie, liebe Politiker, mir das Gegenteil durch entsprechende konstruktive Handlung mit einem Konstrukt des LKH zum Wohle der Liechtensteiner Bürger. Gruss, ein Dauerpatient.

Udo Meesters,
Hofistrasse 42, Triesenberg

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