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Leserbrief

Klimapolitik + Religion = ?

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen | 3. Dezember 2022

Die Medien berichteten über die kürzlich beendete 27. UN-Klimakonferenz in Ägypten – kurz «COP 27» (Conference of the Parties) genannt. Die Anzahl an interessanten Berichtsthemen war offenbar derart umfangreich, dass so manches Thema keinen Platz in der Berichterstattung fand.
So ist auf www.interfaithsustain.com unter anderem ein spannender Beitrag mit dem Titel «In Sinai, a Prophetic Call for Climate Justice and Ceremony of Repentance» («Im Sinai ein prophetischer Aufruf für Klimagerechtigkeit und eine Zeremonie der Busse») zu finden. Diese Veranstaltung, an einem sehr geschichtsträchtigen Ort aus der Bibel, hat angeblich parallel zur UN-Klimakonferenz stattgefunden, um Diskussionen während der «COP 27» herauszufordern, anzuregen und zu unterstützen. Auszug aus dem erwähnten Beitrag: «(…) Religionsgemeinschaften und religiöse Führer spielen eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Klimagerechtigkeit, die einen tiefgreifenden Wandel in der Gesellschaft erfordern (…). Religionen sind Quellen der Inspiration für die Transformation des Herzens und die daraus resultierenden Veränderungen der Einstellung …». Die auf dieser Website präsentierte «Eco ­Bible» (Öko-Bibel) ist bereits im Handel erhältlich.
Vielleicht möchten Sie sich in der vorweihnachtlichen Zeit der Besinnung mit der Frage, was die Addition Klimapolitik und Religion ergeben könnte, befassen? Lautet das Resultat gegebenenfalls «Welt­klimareligion»?

Carmen Sprenger-Lampert,
Landstrasse 333, Triesen

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