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Leserbrief

Queere Kinder gibt es nicht

Eva Rieger, Fürst-Johannes-Strasse 1, Vaduz | 11. November 2022

Zum PR-Beitrag von Sebastian Sele über «queere Identitäten» (Ausgabe vom 10. November 2022):

Dieser Hype um den Geschlechterwechsel von Kindern ist brandgefährlich. Als 14-jährige wollte ich unbedingt ein Junge sein. Meine älteren Brüder durften radfahren, zelten, mein Vater sprach mehr mit ihnen als mit uns Mädchen, kurz und gut: Ich darf nicht daran denken, was passiert wäre, wenn ich in die Fänge von heutigen Therapeuten, Therapeutinnen und Pharmavertretern geraten wäre. Die mächtige Pharmalobby wartet nur darauf, Kinder mit Hormonpräparaten vollzustopfen. Die Biologie bleibt dabei unerwähnt. Ein Mensch mit männlichen Geschlechtsmerkmalen, der das Geschlecht wechseln will, kann nie eine Frau werden, er sollte sich statt dessen «non-binär» nennen (und umgekehrt). Berichte von Transitionierungen (wenn sich ein Mädchen zum Jungen hat «umwandeln» lassen und das rückgängig machen will) klingen schlimm, denn Mädchen, die wieder Mädchen werden wollen, behalten einen Schnurrbart und die tiefe Stimme. Das Thema wird leider in Schulen, Presse und an Freizeitorten hochgeschaukelt und Ideen in die Köpfe der Kinder gesetzt; auch dieser Presseartikel trägt dazu bei. Es fehlt an objektiven, wissenschaftlich geprüften Informationen, die für die Eltern und Jugendliche dringend notwendig wären. Die Mode greift um sich, die Folgen können ein Leben zerstören. Ein Zitat aus «Trans*innen? Nein danke» von Eva Engelken: «Wenn wir zulassen, dass unseren Töchtern ein Penis nachgebaut wird, aus Hautlappen, die sie von ihrem Arm geschält haben, sind wir keinen Deut besser als Mütter, die es hinnehmen, dass man ihren Töchtern mit einer schmutzigen Rasierklinge die Schamlippen abschabt.»

Man sollte mit allen Überlegungen zum Geschlechterwechsel bis zum 18. Lebensjahr warten, alles andere wäre unverantwortlich.

Eva Rieger,
Fürst-Johannes-Strasse 1, Vaduz

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