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Leserbrief

Verursachergerechte Autosteuer?

Willy Marxer, Spiegelstrasse 103, Ruggell | 26. September 2022

Die gute Nachricht: Die Regierung möchte die Neuberechnung der Motorfahrzeugsteuer stärker nach dem Verursacherprinzip ausrichten – siehe Volksblatt vom Freitag, 23.09.22. Die Schlechte: Der erwarteten kilometerabhängigen und daher verursachergerechten Steuerabgabe fürs Autofahren erteilt sie zu meiner Überraschung eine Absage. Das ist der falsche Weg. Autoversicherer z. B. kennen längst die digital erfasste, kilometergenaue Prämienabrechnung der real gefahrenen Jahreskilometer eines Fahrzeugs. Das muss m.E. auch für die Fahrzeugsteuer möglich sein. Und man weiss ja: Mehr Kilometer = mehr Verschleiss an Strassen etc. und nicht zuletzt = mehr Umweltschäden. Wer allgemein schon wenig Auto fährt oder es manchmal auch stehen lässt, um seinen Weg per Fahrrad oder zu Fuss zurückzulegen, soll fraglos positiv beachtet und nicht benachteiligt werden. Warum also soll all das in der Neuberechnung nicht berücksichtigt werden? Wie – geht nicht? Ein Alleingang Liechtensteins ohne unsere Nachbarn mache das unmöglich, lese ich!? Dieser fragwürdigen Aussage begegne ich in letzter Zeit immer öfter. Es ist daher höchste Zeit, und es ist die Aufgabe der Regierung, dass sie in die Jahre gekommene Verträge, welche positive Anreize und Entwicklungen zum Besseren in unserem «unabhängigen Staat» verhindern, kritisch hinterfragt.

Willy Marxer,
Spiegelstrasse 103, Ruggell

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