Leserbrief

Dank an Kaufmann und Kaiser

Lorenz Maier, Stötz 10, Balzers | 22. September 2022

In der Schweiz werden die AHV-Renten nächstes Jahr um 20 oder 30 Franken steigen. Und somit auch die Renten der Invalidenversicherung sowie die Ergänzungsleistungen. Vorgaben im AHV-Gesetz sind folgende: Es muss die Lohnentwicklung sowie die Teuerung der Jahre 2021 und 2022 zugrundelegen. Das heisst: Steigen die Löhne um 2 Prozent und beträgt die Teuerung 2 Prozent, werden die Renten um 2 Prozent erhöht. Aus diesen Daten über Lohnentwicklung und Teuerung im Jahre 2021 (2022 müsste geschätzt werden) betragen die AHV-Renten ab 2023 mit der Erhöhung von 30 Franken monatlich:
• Minimalrente 1225 Franken.
• Maximalrente 2450 Franken.
Es sei hier noch erwähnt, dass auch in der Schweiz über eine Einführung der 13. Rente diskutiert wird.
Zum Vergleich: In Liechtenstein sind die AHV-Renten seit über zehn Jahren gleich geblieben. Vorher waren diese mit der Schweiz identisch.
Gegenwärtig betragen die AHV-Renten in Liechtenstein monatlich:
• Minimalrente 1160 Franken;
• Maximalrente 2320 Franken.
In Zeiten steigender Preise müssten auch für die liechtensteinischen AHV-Bezüger die Kaufkraft sofort gestärkt werden. Wieso die FL-Regierung die Rentnerinnen und Rentner links liegen lässt, ist unerklärlich.
Den Herren Landtags-Abgeordneten Manfred Kaufmann und Johannes Kaiser sei für die Lancierung der «Fairness-Initiative» herzlich gedankt.

Lorenz Maier,
Stötz 10, Balzers

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