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Leserbrief

Nix PUK

Pio Schurti für Die Unabhängigen (DU) | 22. September 2022

Dass die VU sich dafür entschuldigt, sie habe sich auch täuschen lassen, ist lächerlich. Dass sie die Selbsttäuschung nun durch eine PUK untersuchen lassen will, ist zum Heulen. Und was wollen FBP, FL und DpL abwarten? Man könnte auch sagen herumlungern.
Es braucht keine PUK. Wir haben zwei gründliche Berichte vorliegen, den externen Audit-Bericht und den Bericht der GPK. Was soll denn eine PUK noch herausgrübeln wollen?
Wir wissen, wer was verbockt hat. Da müssen jetzt Konsequenzen gezogen werden. Wenn sich die Verantwortlichen nicht selber verabschieden, sollten sie verabschiedet werden. Und dann wird mit einem neuen Team neu angefangen. Der Landtag soll gescheiter mal nachfragen, wie viel «Nebenkosten» schon angefallen sind. Wie viel hat der Audit-Bericht gekostet? Wie viel Aufwand (Zeit und Geld) musste die GPK betreiben? Wie hoch waren die Kosten für die Rechtsstreitigkeiten, die mit den Wettbewerbsteilnehmern geführt werden mussten? Wie viel hat eigentlich der frühere Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini für seine Beraterdienste nach der Amtsübergabe an Manuel Frick kassiert?
Es ist ja verständlich, dass die FBP sich vor ihren Regierungsrat Manuel Frick stellt. Es ist aber doch etwas kurios zu sehen, wie zärtlich die Partei ihn behandelt, wenn man sich daran erinnert, wie sie mit Aurelia Frick und Katrin Eggenberger umgesprungen ist. Frauen absägen, das fällt offenbar leichter.
Wir wissen, dass die Zahlen und Informationen in den Abstimmungsunterlagen ungenau und unzuverlässig oder gar verlogen waren. ­Das Spitalneubau-Projekt wurde mit ­Karacho an die Wand gefahren. Es braucht keine PUK, um das noch einmal festzustellen. Was der Landtag noch erfragen und einfordern soll, sind die Kollateralschäden. Die Verluste sind nicht nur finanzieller Natur. Das Landesspital hat auch personell Schaden erlitten.

Pio Schurti für Die Unabhängigen (DU)

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