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Leserbrief

(K)eine Stern- stunde der direkten Demokratie

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen | 21. September 2022

Am 19. September 2022 veröffentlichte das «Liechtensteiner Volksblatt» einen Kommentar mit dem Titel «Keine Sternstunde der direkten Demokratie». Der Verfasser kommentiert und interpretiert das entsprechende politische Vorspiel sowie das 2G-Wahlresultat unter anderem wie folgt: «Das Stimmvolk hat sich nun nämlich dazu entschieden, im Zweifel einen Lockdown für alle der Einschränkung einer ­bestimmten Gruppe vorzuziehen.»
Ein seltsamer Schluss, den der Autor aus diesem Wahlresultat zieht! In den Vorwahldiskussionen wurden Alternativen zu einem Lockdown genannt. Es scheint eine Optimierungsresistenz zu existieren beziehungsweise man will aus der Vergangenheit partout nichts lernen?
Über den Nutzen von 2G aktuell zu diskutieren erübrigt die Tatsache, dass derart rigorose Massnahmen kein besseres Resultat als liberalere Varianten lieferten; entsprechende Ländervergleiche beweisen das. Wissenschaftliche Gründe hin oder her, Diskriminierung gefährdet den gesellschaftlichen Frieden beziehungsweise Zusammenhalt – das ist für viele Menschen inakzeptabel. Des Weiteren steckt hinter einem dieser 2G die experimentelle Spritze, deren Kaufverträge seltsamerweise geschwärzt wurden. Ebenso ist nicht zu vergessen, dass jede Aktion eine Reaktion generiert und Vertrauen ein sensibles Gut ist.
In Anbetracht der dieser Wahl vorausgegangenen direktdemokratischen Instrumente erachte ich diesen Prozess inklusvie der Abstimmung gesamthaft sehr wohl als Sternstunde der direkten Demokratie. Gleichzeitig frage ich mich, ob beim Verfassen dieses Kommentars «Maslow’s Hammer» zum Einsatz gekommen ist?


Carmen Sprenger-Lampert,
Landstrasse 333, Triesen

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