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Leserbrief

Freiheit für ...

Josef Oehri, Oberweilerstrasse 23, Ruggell | 30. Juni 2022

... Julian Assange. Die britische Innenministerin hat entschieden, dass der Gründer von Wikileaks an die USA ausgeliefet wird, wo ihm bis zu 175 Jahre Gefängnis drohen. Ihm wird vorgeworfen, Spionage betrieben zu haben. Ein an den Haaren herbeigezogener Vorwurf. Julian Assange ist ein investigativer Journalist, der schreckliche Kriegsverbrechen in Afghanistan und dem Irak veröffentlicht hat. Ich frage mich, was dabei verwerflich sein soll. Auch ist klar, dass die USA massiv Druck auf die britische Regierung ausgeübt hat, um dieses Ergebnis zu erzielen. Gleichzeitig sind die Kriegsverbrecher, die diese Taten verübt haben, auf freiem Fuss. Wie pervers ist das denn? Sollte es zur Auslieferung kommen, ist der freie Journalismus gleichzeitig zu Grabe getragen worden.
Lieber Daniel Risch, es wäre angebracht, im Namen der Regierung zumindest ein Protestschreiben an die britische Vertretung in Liechtenstein zu schicken – oder direkt nach London. Die Adresse sollte bekannt sein. Oder fürchten wir uns davor, diese miserable Entscheidung der Regierung in Grossbritannien zu kritisieren? Zeigt Courage in diesen Zeiten. Eine eventuelle Stellungnahme der Regierung sollte in den Landeszeitungen veröffentlicht werden.

Josef Oehri,
Oberweilerstrasse 23, Ruggell

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