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Leserbrief

«Volksblatt» fischt im Trüben

Katrin Hasler-Dobratz, Loch 40, Schellenberg | 22. Juni 2022

Einen Skandal oder Konflikt kann man auch heraufbeschwören. Das versucht anscheinend das «Volksblatt» mit seiner Berichterstattung über die Arbeitsgruppe Inklusion der Freien Liste. Der Vorstand hat die Gründung von drei Arbeitsgruppen zu den Themen Energie, Mobilität und Inklusion beschlossen. Die Mitglieder wurden schriftlich sowie an der Freie-Liste-Versammlung zur Teilnahme aufgefordert. Die Arbeitsgruppe Inklusion formierte sich als erstes und rund 15 Personen nehmen unregelmässig an Sitzungen teil, darunter Männer und Frauen. Die AG Inklusion ist keine feste Gruppe und die Teilnahme steht allen Mitgliedern offen. Deshalb veröffentlicht die Freie Liste die Namen der Mitglieder auch nicht ohne deren explizites Einverständnis. Diese datenschutzrechtlichen Überlegungen tritt das «Volksblatt» mit seinen haltlosen Spekulationen zu Mitgliedern der Arbeitsgruppe mit Füssen. Wer Mitglied ist, darf mitmachen — diese Regel gilt ganz im Sinne der Inklusion für alle. Wieso das politische Engagement für Inklusionsthemen einen Konflikt innerhalb der Freien Liste provozieren soll, das muss das «Volksblatt» den Lesenden wohl noch erklären. Denn die Freie Liste steht für die Werte «sozial, demokratisch, ökologisch». Und Inklusion ist sozial und demokratisch und steht auch der Ökologie sicher nicht im Weg.

Katrin Hasler-Dobratz, Loch 40, Schellenberg

Anmerkung der Redaktion:

Zum Leserbrief von Katrin Hasler-Dobratz, Vorstandsmitglied der Freien Liste und Leiterin der Arbeitsgruppe Inklusion, halten wir fest:

  • Das «Volksblatt» spekuliert nicht über die Mitglieder der besagten Arbeitsgruppe. Sämtliche genannten Namen im Artikel «AG Inklusion kommuniziert fleissig, aber bleibt anonym» (erschienen im «Volksblatt» vom 20. Juni 2022, Seite 3) basieren auf belastbaren Informationen und Quellen.
  • Im Artikel wird in keiner Art und Weise der Eindruck erweckt, dass das Engagement für Inklusionsthemen einen Konflikt innerhalb der Freien Liste provozieren würde. Hingegen wird unmissverständlich ausgeführt, weshalb lediglich die Besetzung der Arbeitsgruppe mit mindestens einer Schlüsselperson des Parteikonflikts der Freien Liste neuerliches Konfliktpotenzial birgt.
  • Der Artikel dreht sich in keinem Moment um Anliegen der Inklusion, sondern um Transparenz in der Politik.

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