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Leserbrief

Jetzt aber … die Anti-Rentner-Mafia macht mobil!

Herta Kaufmann, Bildgass 64, Schaan | 20. Juni 2022

Diesen Eindruck bekommt man, wenn man in den letzten Tagen die medialen Nachrichten verfolgt. Radio, Fernsehen, Landeszeitungen (schön brav linien-getreu, wie es sich parteipolitisch gehört!) zitieren alle möglichen und unmöglichen Minister, Parteivorstände, Krankenkassen, Liechtenstein-Institut, etc.: Man soll nur ja kein JA in die Urne werfen. Es kann sonst nämlich passieren, dass die meisten unserer Rentner in Liechtenstein pro Monat 41.60 Franken mehr im Portemonnaie haben. Und das würde den Staat «ungeheuerliche» 3,4 Millionen Franken kosten! Ungeheuerlich darum, weil unsere Politiker nicht gewohnt sind, mit solchen Minimal-Beträgen umzugehen. Normalerweise geht es um ganz andere Summen, wie zum Beispiel: Spital – 21 Millionen Franken; Malbun – jährlich 5 Millionen Franken; Universität – 15 Millionen Franken; Medien-Unterstützung – 4 Millionen Franken etc. Man will uns weismachen, dass die Krankenkassen-Prämien steigen könnten. Warum eigentlich? Schon jetzt nehmen fast 95 Prozent der Senioren die Franchise in Anspruch. Warum sollten die 5 Prozent, die bis jetzt keine ärztliche Betreuung benötigten, das plötzlich ändern? Das ist reine Angstmacherei. Warum ist es für die Gegner dieser Initiative so ein Horror-Szenario, wenn unsere Senioren nach elf Jahren Stillstand endlich einen kleinen Bonus erhalten? Unsere Lebenskosten steigen nicht erst seit vier Monaten kontinuierlich. Man muss kein Hellseher sein um zu prophezeien, dass diese in der nahen Zukunft noch massiver ansteigen werden. Darum muss jetzt schnell etwas geschehen. Eine AHV-Erhöhung ist noch lange nicht in Sicht. Man redet zwar seit Jahren davon, nur leider folgen keine Konsequenzen. Allein von Versprechungen und Stillstand kann man an der Kasse im Migros nicht bezahlen. Und ganz wichtig: Mit dieser Initiative werden unsere Jungen nicht belastet! Das AHV-Vermögen wird nicht angerührt und bleibt im Topf für die nächsten Generationen. Darum gibt es für mich keine Alternative: Ein ganz klares Ja in die Urne!

Herta Kaufmann,
Bildgass 64, Schaan

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