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Leserbrief

Adolf Ritter versus Erzbistum

Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen | 17. Juni 2022

Adolf Ritter aus Mauren warf in seinem Leserbrief vom 13. Juni 2022 dem Erzbistum «sektiererisches Festhalten an aus der Zeit gefallenen Wertvorstellungen und Überzeugungen» vor. Unfaire Wortwahl, nicht zutreffende Darstellung der Dinge, wie ich finde. Herr Ritter mag sich vor Augen halten, dass die damalige Welt die ersten Christen (aus Verblendung und auch aus Boshaftigkeit) «Sektierer» nannte. Jesus Christus höchstpersönlich wurde verleumdet – genauso wie auch die Heiligen im Lauf der Kirchengeschichte durch den Dreck gezogen wurden. Ebenso ergeht es heute noch all jenen, welche unerschütterlich an der Lehre Jesu festhalten. Gerade auch deshalb war und ist Erzbischof Haas meines Erachtens ein Segen für Liechtenstein.
Bekanntlich hat ein katholischer Geistlicher sinnvollerweise die Lehre Jesu Christi zu verteidigen. Dementsprechend heisst es in der Bibel bezüglich Glaubenswahrheit: «Passt euch nicht dieser Zeit an (Römer 12,2).» Ob Herr Ritter der Bibel ­folgen will oder nicht, ist selbst­verständlich seine Entscheidung.

Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen

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