Leserbrief

Wuhrweg mähen

Erich Chudy, Im Sand 17, Triesen | 9. Juni 2022

Da am unteren Weg am Rheindamm (Wuhrweg nur der Weg, nicht die Blumenwiesen) das Gras kniehoch stand und ich immer Zecken an den Beinen hatte, hatte ich mich nach Hilfe aufgemacht, wer das mähen könnte. Also mal beim Amt für Umwelt angerufen, falsche Adresse, sie sind nur für die Umwelt zuständig, nicht für das Mähen. Der Tipp war, ich solle es beim Amt für Bevölkerungsschutz versuchen. Ich dachte: Gute Idee, bin ja eine Person. Habe da mal angefragt, ob sie jetzt bitte mal den Wuhrweg mähen könnten, die Antwort war, sie mähen das nur einmal im Jahr als Schutz des Rheindammes Anfang August, und nicht öfters, denn es ist ein Bauwerk. Also das Amt für Bevölkerungsschutz schützt nur den Damm, aber mich nicht als Person vor den Zecken. Leicht irritierend der Name des Amtes. Nächster Tipp: Ich solle es mal bei meiner Gemeinde probieren. Gesagt, getan. Da wurde ich mit dem Werkhof Triesen verbunden, wo mir ein Herr Beck sehr freundlich erklärt hat, dass es einen Unterschied zwischen den Amt für Personenschutz und der Gemeinde gibt, für das Amt ist es ein Bauwerk und für die Gemeinde Triesen ein Naherholungsgebiet. Ok, wieder was gelernt. Auf meine Frage, ob sie bitte das Mähen veranlassen könnte, sagte er mir, dass er sich das gerne ansehen würde. Ein Mann, ein Wort. Eine Woche später war der Weg gemäht. Ich möchte mich beim Werkhof Triesen dafür bedanken. Ich hoffe, andere Gemeinden sind auch so flexibel wie die Gemeinde Triesen. Denn zwischen durch mal den Weg mähen schützt Mensch und Tier vor Zecken. Dankeschön.

Erich Chudy, Im Sand 17, Triesen

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