Leserbrief

Zwiefelhofer im Marketing-Modus?

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen | 8. Juni 2022

Ach da ist ja das unliebsame Urteil des Strafgerichtshofes wegen 2G. Der VU-Chef beruhigt mit einer ausgefeilten Marketingtechnik in der «Liewo» am Pfingstsonntag:
1. Ergeht die Message ans Volk, dass ja die Verordnung angemessen gewesen und das vom hohen Gericht gewürdigt worden sei.
2. Ja sowieso die Beschränkungen bereits Geschichte sind. (Bussen werden gegen Regierungen selten
vollstreckbar sein! Anm. des Autors).
3. Der Landtag nicht in der Lage sei, die Covid-Aufarbeitung zu leisten.
Das ist wahre Kunst im Marketing, einen Verlust als Negativgewinn zu verkaufen? Vielleicht müsste einmal der Landtag der Regierungspartei VU näherbringen, dass es die Regierung war, die den Landtag für straffe Bürgerrechtseinschränkungen nicht benötigte, weil sie «per Order die Mufti»-Dekrete (In FL heisst das Verordnung) zu verabschieden sich stets in der Lage fühlte. Respektlosigkeit seitens der Regierung gegenüber dem Landtag ist gleichfalls eine gegen das Wahlvolk, denn die haben im Parlament ihre Abgeordneten nicht nur für landwirtschaftliche Fragen gewählt, sie erwarten eine breite Abstützung von Regierungshandeln und keine Küchenkabinette mit willküroiden Entscheidungen! In Grossbritannien hatte diese Perversion mit TGF-Partys (Thanks God it’s Friday) der Regierung gezeigt, dass Verordnungen nicht immer die treffen, die sie beschliessen!

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen

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