Leserbrief

Zinnober zur Kirche

Herbert Bürzle, Heraweg 31, Balzers | 8. Juni 2022

Zu der Glosse von Päuli Zinnoberli im «Vaterland» vom Samstag, den 4. Juni, auf Seite 6 möchte ich Folgendes festhalten: Ich finde das Mittel der Glosse im Zusammenhang mit dem Thema Kirche für nicht geeignet. Ich denke in einer, für unsere Gesellschaft so wichtigen Angelegenheit sollte man mit seinem richtigen Namen zu seiner Meinung stehen. Oder muss man auch bei uns Angst haben, wenn man sich ein bisschen zu weit aus dem Kirchenfenster lehnt?
Nichtsdestotrotz pflichte ich aber dem unbekannten Schreiberling bei, dass nicht alles, was sich rund um den Zustand unserer Pfarrhäuser dreht, öffentlich bekannt wird. Wer will das denn schon? Ist nicht die letzte Zeit etwas gar viel aus gewissen Pfarrhäusern öffentlich bekannt geworden?
Seit mehr als 20 Jahren sind seitens des Landes Liechtenstein Bestrebungen im Gange, Staat und Kirche zu trennen, was ich als zeitgemäss und sinnvoll erachte. Bis jetzt sind alle Versuche in diese Richtung gescheitert. Namentlich die Gemeinden Balzers und Gamprin erweisen sich angeblich bei diesem Vorhaben als die schwierigsten Fälle. Der ehemalige Gampriner Pfarrer weiss in dieser Angelegenheit sicher bestens Bescheid, wurden doch dort in diesem Zusammenhang teilweise öffentliche Auseinandersetzungen geführt, welche allesamt zu nichts geführt haben.
In Balzers wird alles rund um die Pfarreistiftung beharrlich unter dem Deckel gehalten. In diesem Zusammenhang hoffe ich, dass der neue Vorsteher und Gemeinderat etwas Licht in dieses Dunkel bringen kann.
Also stellt sich für mich die Frage, um mit Ihren Worten zu schliessen, wer ist nicht nur beim Wohnen kleinkariert, unwillig und knausrig sondern schlichtweg nur ...

Herbert Bürzle, Heraweg 31, Balzers

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