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Leserbrief

Die Welt wie sie uns gefällt

Liberales Forum | 19. Mai 2022

Auch dieses Jahr geben sich Politiker, Milliardäre sowie Vertreter von Konzernen in Davos ein «Stelldichein». Der Gründer und Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, sieht mit der Abkehr von Liberalismus und Individualismus, dem «Great Reset», der Agenda des WEF zur Umgestaltung der Welt, den neuen visionären Weg. Das Forum bietet den Mächtigen dieser Welt die Gelegenheit, auf informeller Ebene sich über Politikinhalte auszutauschen und gegenbenenfalls zu koordinieren. Schwab und seine Verbündeten erwähnten, dass durch die Pandemie ein «Open Window» geschaffen wurde, um einen Systemwechsel herbeizuführen. Warum sollten wir den Wandel einer Elite überlassen, die gerade durch ein verantwortungsloses Handeln einen solchen offenbar zur Notwendigkeit werden lässt? Kritiker erwähnen, dass das WEF, und all die globalistischen Netzwerke im 2018/19 die «Klimakrise», die von den Medien aufgebauscht wurde, als Beschleuniger für ihren «Great Reset» geplant hatten. Die Panikkampagne verfehlte aber die notwendige Aufmerksamkeit. So zeigten in den USA sehr wenige Menschen Interesse an dem Thema und auch in Europa schwappte das Interesse kaum über die von Medien und grünen Lehrern mobilisierte Mittelschichtsjugendlichen hinaus. Klaus Schwab und sein Co-Autor Thierry Malleret erwähnten in ihrem Buch: «Covid-19 – Der grosse Umbruch» auch ziemlich transparent, dass die Covid-19-Pandemie besser als die Klimakrise für ihre Zwecke geeignet sei, «weil sie ein schnelles Handeln erfordere und Widerstände leichter zu brechen seien». «Das eigentliche Ziel totalitärer Ideologien ist nicht die Umformung der äusseren Bedingungen menschlicher Existenz und nicht die revolutionäre Neuordnung der gesellschaftlichen Ordnung, sondern die Transformation der menschlichen Natur selbst, die, so wie sie ist, sich dauernd dem totalitären Prozess entgegenstellt. (…) Was in der totalen Herrschaft auf dem Spiele steht, ist wirklich das Wesen des Menschen.» Zitat von Hannah Arendt. Das WEF ist überzeugt, dass das System der Nationalstaaten überholt ist und es eine Weltregierung benötige, die alles kontrolliert. Im Grundsatz handelt es sich um eine antidemokratisch globalistische Ideologie, die für einen Totalitarismus einsteht, der die Verschmelzung der Interessen der Wirtschaft und der Macht des Staates eintritt. Viele Politiker am WEF vertreten nicht mehr die Interessen ihrer Nationalstaaten und ihrer Bürger. Der «Great Reset» ist der Weg in den Sozialismus vor dem uns Ludwig von Mises, einer der grössten Wirtschaftswissenschaftler, gewarnt hat. Es fehlt der Respekt und die Liebe vor der Vollkommenheit der Natur, vor dem authentischen menschlichen Wesen. Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen bald erkennen, dass der bedeutende Teil unserer Probleme im Herrschaftsglauben liegt. Sollten wir nicht langsam, aber sicher zur Erkenntnis gelangen, dass nur ein Prinzip einer Selbstorganisation uns die Möglichkeit bietet eine freiheitliche bessere Gesellschaft zu erschaffen?

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