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Leserbrief

AHV-Anpassung

Karl Jehle, Runkelsstrasse 29, Triesen | 4. Mai 2022

Ich stimme mit den Herren Markus Meier und Franz Schädler (Leserbriefe im «Volksblatt» vom 27. und 30. April) in allen Argumenten für eine AHV-Anpassung überein. Ich orte eine bewusste «Verschleppungspolitik» im Lande. Ich schlage vor, sollten Regierung und Landtag nicht baldigst diese Fragen zugunsten der AHV-Bezieher/-innen klären, dass wir «Alten» dies selbst in die Hand nehmen und zusammen mit Interessierten, Seniorenbund … eine Gesetzesinitiative starten sollten. Ich wäre dabei.
Ziel: Automatische Anpassung der AHV jeweils jährlich um die Teuerung des Vorjahres! Wie es in der Wirtschaft bei den Löhnen üblich ist.
Denn das Geld schmeisst man für alles Mögliche und Unmögliche raus (es gibt genügend Beispiele).
Ich würde die Regierung einladen, für alle nur AHV-Bezieher/-innen ein ebenso schönes Festessen zu veranstalten, wie sie auf Staatskosten immer wieder betrieben werden (z.B. Biennale in Venedig …). Eine Million Ausgaben für Feierlichkeiten im Zuge der 100-Jahr-Feier Zollvertrag ist für mich ein typisches Beispiel für den liechtensteinischen Grössenwahn. Wir habens! Wir müssen es nach aussen zeigen, protzen, aber kein Geld für die AHV-Anpassung. Für die AHV nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern es sollten Taten folgen.
Schön wäre es, wenn unsere Politiker/-innen zu Pfingsten vom Hl. Geist erfüllt würden und ein solches Festessen für die nur AHV-Bezieher/-innen veranstalten würden. So hätten diese wieder einmal gut und genug zu essen, wo sie doch sonst jeden Franken zweimal umdrehen müssen.
Aber auch in Erwartung einer generellen AHV-Anpassung.


Karl Jehle,
Runkelsstrasse 29, Triesen

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