Leserbrief

Casinogegner haben sich ausreichend abgesichert

Paul Vogt, Palduinstrasse 74, Balzers | 9. April 2022

Das «Vaterland» veröffentlichte heute (8. April) einen Artikel, in dem den Casino-Gegnern vorgeworfen wird, sie hätten Namen aufgeführt, die davon nichts wussten. Ich kann nur schildern, wie es in meinem Fall abgelaufen ist. Ich bekam vor etwa zwei Monaten einen Anruf, in dem ich angefragt wurde, ob ich ein solches Inserat unterzeichnen würde. Ich habe sofort zugestimmt. Vor Kurzem bekam ich dann noch eine E-Mail, in der ich gefragt wurde, ob ich der Angabe meiner Adresse zustimme, da es mehrere Personen mit meinem Namen gebe. Selbstverständlich habe ich auch dem zugestimmt. Wenn nun die Datenschutzstelle der Journalistin gegenüber die Aussage macht, das Vorgehen der Initianten sei nicht datenschutzkonform und nicht rechtsgültig, dann behaupte ich, dass die Datenschutzstelle einen Schnellschuss fabriziert hat, ohne gründlich abzuklären. Selbstverständlich darf der Name einer Person in einem Inserat verwendet werden, wenn diese zugestimmt hat. Somit stellt sich die Frage, ob die Initianten nach dem Grundsatz von Treu und Glauben davon ausgehen konnten, dass es ausreichend sein musste, wenn nach einer mündlichen Zustimmung auch noch die Möglichkeit für eine schriftliche Einsprache (bzw. für einen Rückzug der Zustimmung) geboten wurde. Wenn sich jemand nicht mehr an seine Zustimmung erinnern kann (oder will) und seine Post (trotz klarer Betreff-Angabe) vier Tage nicht öffnet, sollte er sich selber fragen, ob er ehr und redlich handelt.


Paul Vogt,
Palduinstrasse 74, Balzers

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter