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Leserbrief

Jahrzehnt der weltweiten Natur- katastrophen

Max Matt, Im Moosacker 28, Altstätten | 14. Februar 2022

Die Periode von 1967 bis 1976 war ein Jahrzehnt der weltweiten schweren Naturkatastrophen, wie sie in Chroniken vorher und bis heute nicht zu finden sind. Wärme- und Trockenperioden, aber auch Kälte und Schnee suchten die Menschen heim. Wärme- und Trockenperioden: Etwa 40 Gebiete der Welt litten unter schweren Wärme- und Trockenperioden. Das kostete in Afrika, Europa, Asien, Zentralamerika und Australien etwa 203 000 Menschen das Leben, 30 000 Personen wurden vom Hungertod bedroht. In Afrika flüchteten nach Schätzungen 407 000 Personen vor Hunger in Notlager. 561 000 Nutztiere verdursteten in Afrika und Mexiko. Kälte und Schnee: Aber in derselben Periode wurden die USA, Südafrika bis Finnland und Westeuropa bis Moskau mit ungewöhnlich tiefen Temperaturen und anormalen Schneefällen heimgesucht. Es kamen etwa 1000 Menschen in der Kälte um. Betroffen mit anormalen Schneefällen war der Nahe Osten und Westeuropa von der Negev-Wüste und Jordantal bis zum Nordatlantik, von Sizilien bis Schleswig-Holstein, von Frankreich bis Moskau und die USA von Colorado bis New York. Etwa 100 Menschen kamen ums Leben und 60 000 Menschen wurden in Arizona (USA) von den Schneemassen eingeschlossen. Eiszeitprognose: Das liess Klimawissenschaftler trotz der gleichzeitig anormalen Wärme und Trockenheit nicht davon abhalten, eine Eiszeit zu prognostizieren. Gegenwart: Was sagen zu diesem Jahrzehnt, übertragen in die Gegenwart, wohl unsere bestens informierten Klimaexperten? Gibt es gegenwärtig noch etwas, das uns überraschen könnte – wohl kaum?
Quellen: Weltpanorama Faunus Verlag AG, Basel; Chronik des 20. Jahrhunderts, Westermann Hermes, Braunschweig.

Max Matt, Im Moosacker 28, Altstätten

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