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Leserbrief

Als Kind im falschen Körper?

Dr. Eva Rieger, Fürst-Johannes-Strasse 1, Vaduz | 9. Februar 2022

Zum «Volksblatt»-Interview mit Nadine Hilti vom 5. Februar 2021: Frau Hilti meint es sicherlich gut, aber dass Jugendliche unter 18 schon eine Geschlechtsumwandlung vornehmen können, ist erschreckend. Die britische «Times» berichtete kürzlich über ein Mädchen, das durch Hormone einen Bartwuchs bekam und zurück ins alte Geschlecht wollte – auch das kommt vor, denn jüngere Menschen sind noch viel zu unsicher über ihre Identität. Sie muss nun mit ihrem entstellten Körper sowie der tiefen Männerstimme leben und ist todunglücklich. Der nächste Schritt ist bekanntlich der der Identität – in manchen Ländern kann man bereits ohne Begründung einfach ein anderes Geschlecht wählen. Frau Hilti erwähnt, dass die Kinder/Jugendlichen, die zu ihr kommen, ihre Informationen aus dem Internet holen – ein Forum, wo alles behauptet werden kann, unwissenschaftlich und beliebig. Bevor man anfängt, an Körpern junger, unreifer Menschen möglicherweise Unheil anzustiften, sollte man bis zum 18. Lebensjahr warten. Ist das zu viel verlangt für eine Entscheidung, die das ganze Leben zerstören kann? In manchen Ländern ist es bereits möglich, das biologische Geschlecht in der Geburtsurkunde durch eine einfache Erklärung zu ändern. Was das für Frauengefängnisse, Frauen-WCs und den Frauensport bedeuten würde, kann man sich ausmalen. Auch das Strafjustizsystem wäre durch solche Änderungen betroffen. Alles das wird nicht vorher überlegt, die Folgeprobleme werden in dem Interview unterschlagen – schnell operieren und mit Hormonen vollstopfen ist einfacher. Wer sich dagegen stellt, wird dann als «transphob» diffamiert.

Dr. Eva Rieger, Fürst-Johannes-Strasse 1, Vaduz

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