Leserbrief

Corona. Und doch – ein Ende!

Norman Wille, Auring 9, Vaduz | 9. Februar 2022

Zwei Jahre Hysterie, Mutlosigkeit, politikverursachte Angst und Panik, Plagerei der Bevölkerung mit Masken und vielen anderen Massnahmen, von denen die Geschichtsbücher dereinst schreiben werden, dass sie zum überwiegenden Teil kaum zur Eindämmung der «Pandemie» beigetragen haben. Sie gehen zu Ende. Spät, aber doch. Meiner persönlichen Ansicht nach mindestens (!) ein Jahr zu spät. Es stimmt, Abstand halten, im Bus sich nicht neben jemanden setzen, der übermässig hustet und niest, das haben wir jetzt zwei Jahre lang gebetmühlenartig zur Kenntnis genommen. Nur, Hand aufs Herz: Tun wir das in den jährlichen Grippewellen nicht ohnehin schon Winter für Winter? Da braucht es keine Binsenweisheiten, von der Politik mit dem verheissungsvollen Titel «Massnahmen» versehen. Neuer Wein in alten Schläuchen. Wir werden jetzt, am Ende der «Pandemie», weniger mit den Folgen des Virus als viel mehr mit den von uns allen verursachten, gewaltigen Kosten und Schäden allüberall leben müssen. Die psychischen Schäden bei vielen Menschen zu beurteilen, das müssen Fachpersonen tun. Wir dürfen wieder einstimmen in die kollektive Jammerei über die teuren Gesundheitskosten, über die hohen Pflegekosten und notabene über die ausufernden Kosten für die Altersversorgung von Menschen, die vierzig und fünzig Jahre lang den Buckel hingehalten haben für unser aller Wohl. Vergessen der Ausspruch des ehemaligen Bundeskanzlers unseres Nachbarlandes Österreich zur Bekämpfung der «Pandemie»: «Koste es, was es wolle.» Es war auch bei uns nicht viel anders. Patienten wie ich und Tausende andere im Lande können davon – nur träumen! Alles hat ein Ende – nur die Pandemie, die hat ein fürchterliches.

Norman Wille, Auring 9, Vaduz

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