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Leserbrief

Franchise für Rentner abschaffen

Demokraten pro Liechtenstein | 28. Januar 2022

Mit der Abschaffung der Franchise sollen explizit diejenigen liechtensteinischen Rentner finanzielle Unterstützung erhalten, welche neben den normalen Lebenshaltungs­kosten noch zusätzliche Auslagen durch notwendige medizinische ­Behandlungen haben. Das ist eine Massnahme, die kurzfristig umsetzbar ist und Wirkung zeigt.
Bei einer Annahme der Volksinitiative kommt zukünftig der Staat für die Franchise der Rentner auf. Dabei kommen nur in Liechtenstein wohnhafte Rentner in den Genuss dieser Vergünstigung, ohne dass die Prämien steigen. Werden zwecks Erhöhung der Altersrente Steuergelder in die AHV gesteckt, wird das Geld auf derzeit rund 23 000 Rentner im In- und Ausland verteilt. Mit der DpL-Initiative kommt das Geld ausschliesslich den rund 7400 in Liechtenstein wohnhaften Rentnerinnen und Rentnern zugute.
Die DpL-Initiative ist keine Giesskanne. Selbstverständlich gibt es auch reiche Rentner, welche keine Unterstützung benötigen. Diese haben jedoch während ihres Erwerbslebens meist überdurchschnittlich viel Sozialbeiträge und Steuern einbezahlt. Auch in der Rente unterstützen «reiche» Rentner die Gemeinschaft mit Steuerabgaben und haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen. Sie helfen also mit, diese von der Initiative geforderte Unterstützung zu finanzieren. Auch profitieren nicht alle Rentnerinnen und Rentner, sondern nur jene, die medizinische Leistungen beanspruchen müssen. Ausserdem findet kein zusätzlicher Export von Steuergeldern statt. Die FL-Rentner geben ihr Geld meist im eigenen Land aus, damit bleibt das Geld im hiesigen Wirtschaftskreislauf. Alle profitieren, wenn es unseren Rentnern besser geht, auch die nachkommende Generation.

Demokraten pro Liechtenstein

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