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Leserbrief

Genug der heuchlerischen Salamitaktik!

Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen | 13. Januar 2022

Der Verein der Gleichgeschlechtlichen Liechtensteins (FLay) meldete sich zu Wort und präsentierte als Reaktion auf meinen Leserbrief ihre Fakten. Hierzu ein paar Bemerkungen meinerseits:
Erstens: Die Leser mögen sich selbst ihre Meinung bilden: Meine zehn informativ-warnenden Leserbriefe (der Jahre 2010 und 2011) bezüglich Partnerschaftsgesetz bzw. Kindsadoption durch gleichgeschlechtliche Paare werden bald im Internet (Suchbegriff «Vernehmlassungsbericht Stellungnahmen Liechtenstein») auf llv.li zu lesen sein. Ich frage mich, ob FLay bei der Lektüre jener Leserbriefe kein schlechtes Gewissen hinsichtlich ihres politischen Vorgehens bekommt.
Zweitens: Die Aussage von FLay, ich hätte im aktuellen Leserbrief ihnen gegenüber «abwertende Bezeichnungen» verwendet, ist mir ein Rätsel. Die Leserschaft urteile selbst.
Drittens: Die FLay-Behauptung, es handle sich bei ihrem Vorgehen nicht um «Salamitaktik», ist der Witz des Jahres.
Viertens, Rückblick: Letztes Jahr veröffentlichte unsere Regierung einen Vernehmlassungsbericht bezüglich Stiefkindadoption durch gleichgeschlechtliche Paare. Hierzu konnte man – auch als Bürger – eine Stellungnahme einreichen. Dies habe ich getan: Im Dezember 2021 liess ich der Regierung meine Leserbriefe bezüglich der Thematik «Kindsadoption durch Homo-Paare» zukommen, die zuvor in unseren beiden Landeszeitungen (grösstenteils bereits im Vorfeld zur Homo-Partnerschaftsabstimmung vom 19. Juni 2011) veröffentlicht worden waren.
Man soll sich nicht zu wichtig nehmen, doch darf und soll man sich – selbst als simpler Bürger – empören über die Tatsache, dass das eigene Stimmvolk im Jahr 2011 von den gleichgeschlechtlichen Polit-Vertretern für dumm verkauft wurde: Das Homo-Partnerschaftsgesetz wäre verworfen worden, wenn man uns hätte wissen lassen, dass dessen Annahme letztlich die Forderung nach (Stief-)Kindsadoption nach sich ziehen würde. Falls unsere Politiker dieser heuchlerischen, unlauteren und das Volk ohrfeigenden Salamitaktik nicht Einhalt gebieten, verlieren sie jegliche Glaubwürdigkeit.

Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen

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