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Leserbrief

Corona- Parallelwelten

Caspar Hoop, Walchabündt 15C, Eschen | 25. November 2021

Wir leben seit Corona in 2 Parallelwelten (PW).
Wir, die in PW 2 leben, (gesund, ungeimpft), wissen, dass wir an Covid erkranken können, verhalten uns entsprechend verantwortungsbewusst und wissen Bescheid über die Gefahren und Nebenwirkungen, die einerseits mit dem Impfstoff und der Impfung verbunden sind. Andererseits sehen wir fundamentale Grundrechte in Gefahr, die über Monate ausgehebelt wurden und immer noch werden. Was vor zwei Jahren als Selbstverständlichkeit galt – Bewegungsfreiheit für alle – wird jetzt zum Privileg für 3G- oder 2G-, bald vielleicht für 1G-Menschen. Personen in der PW1 (geimpft), die viel grössere Gruppe, erkranken auch an Covid – trotz Impfung. Man spricht dann euphemistisch von Impfdurchbrüchen anstatt Impfversagen. Trotzdem zählen Argumente, die von PW2-Seite vorgebracht werden, nichts oder wenig. Es soll sich um Geschwurbel oder Verschwörungstheorien handeln, auf die nicht eingegangen werden muss – oder wenn, dann in herablassender Weise. Deshalb weiter diese Argumente und Fakten aufzuzählen, macht im Moment wenig Sinn. Jeder, der will, kann sich in unabhängigen und alternativen Medien erschöpfend informieren.
Anzunehmen ist, dass sich die Verantwortlichen für das herrschende Covidregime, die Regierung, die Beratungsgremien, die Ärztekammerpräsidentin und andere, auch Mediziner, die alle in der PW1 leben, ihrer Pflicht und Verantwortung nachkommen sollten, sich mit den Daten und Fakten zu beschäftigen, die sich in der PW2 auftürmen. Auch wenn sie es nicht tun und das Impfpflaster zum Impfdesaster mutiert, werden sie sich nicht aus der Verantwortung ziehen können mit der Ausrede, sie hätten es nicht gewusst und hätten nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Nein, die Daten und Fakten liegen auf dem Tisch, für jeden, der sich darum bemüht.
Ich unterstelle, dass die Impfpflicht wohl eingeführt wird, u. a., um die Kontrollgruppe der Ungeimpften verschwinden zu lassen und um ihren Kopf zu retten, da dann keine evidenbasierten Vergleiche mehr zur Gruppe der Geimpften gezogen werden können.
Frage zur kommenden Impfpflicht: Wie steht es mit der Haftungsfrage bei Impfschäden? Bis jetzt war die Impfung freiwillig und die Probanden dieses Grossversuchs wussten, dass sie keine Entschädigung einklagen können direkt bei den Impfstoffherstellern. Das wird sich wohl ändern müssen bei einer Impfpflicht. Wer wird haften und ­welchen Einsatz in welcher Grösse ­legen die Verantwortlichen auf den Tisch? Ein Mindesteinsatz von fünf Franken wird nicht genügen.

Caspar Hoop,
Walchabündt 15C, Eschen

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