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Leserbrief

Kopfkino?

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen | 18. November 2021

Antwort auf den Leserbrief «Mir platzt der Kragen» von Sigmund Elkuch, erschienen im «Volksblatt» vom 13. November:
Wichtig ist, dass die Pandemie in den Köpfen der unkritischen Medienkonsumenten ankommt. Das ist die vornehmste Aufgabe der offiziellen Medien, die ja in der Gewaltenteilung bereits nach der Legislative, der Executive und der Judikative den vierten Platz einnehmen darf. Es empfiehlt sich natürlich immer, auch über den Tellerrand zu schauen, aber auch nach links und rechts, damit man die realistischen Gefahrenquellen im Leben erkennt, und da kollidiert die Situation oft mit der Dämonenlandschaft, die von den Mächtigen an die Wand gemalt wird, übrigens in vielen Bereichen. Unsere gut besoldeten Politiker sind es nicht gewohnt, positive Anreize zu schaffen, sondern ganz nach Landvogt-Art die Angst zu schüren. Dafür scheint jedes Mittel gerade recht. Ich bin einmal gespannt, was Sie, Herr Elkuch, dazu sagen, wenn zwar alle Nichtgeimpften im Hausarrest die Geimpften schützen müssen, aber die Infektionen unter den Geimpften weiterlaufen. Auf das Narrativ der Mächtigen, wer dann wieder Schuld trägt, bin ich wirklich einmal gespannt. Machiavelli gelesen, heisst dabei gewesen!
Warum nicht alle immer wieder testen? Ja das kollidiert natürlich mit dem Wunsch nach Vergeltung, den Kritischen gegenüber. Der Frieden in der Gesellschaft wird direkt von den Regierungssitzen heraus bedroht, denn diese haben einfach die Macht dazu!

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen

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