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Leserbrief

Montagsdemos

Sigi Langenbahn, In der Blacha 48, Planken | 12. November 2021

In meinem Leserbrief vom 10. November habe ich fälschlicherweise das holocaustverharmlosende Zitat eines Namensvetters dem Organisator der Montagsdemos, Andrea Clavadetscher, zugeschrieben. Für diesen schwerwiegenden Fehler möchte ich mich bei Herrn Clavadetscher aufrichtig entschuldigen.
Die Reaktionen auf meinen Beitrag haben jedoch gezeigt, dass einige der Demonstrationsteilnehmenden keinerlei Probleme mit dem Gleichsetzen der Naziverbrechen mit der Coronapolitik haben. Auch Herr Clavadetscher relativiert im Gespräch mit dem «Volksblatt» (erschienen am 10. November) diese Vergleiche mit der Aussage, dass das Nazi-System auf ähnliche Weise installiert wurde.
Mit solchen Vergleichen und der Akzeptanz von Nazi-Symbolik wie dem gelben Stern mit der Aufschrift «ungeimpft» wird aber bewusst in Kauf genommen, dass rechtsextremes Gedankengut wieder gesellschaftsfähig wird.
Ich würde mir von den Verantwortlichen, aber auch von den Teilnehmenden wünschen, sich nicht auf die freie Meinungsäusserung zu berufen, sondern klare Grenzen zu setzen.

Sigi Langenbahn, In der Blacha 48, Planken

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